SINGAPUR / LONDON (IT BOLTWISE) – Die asiatischen Märkte zeigten sich am Donnerstag uneinheitlich, nachdem NVIDIA beeindruckende Quartalsergebnisse vorgelegt hatte. Doch die Unsicherheiten über das China-Geschäft des Unternehmens und die Auswirkungen des Handelskonflikts zwischen den USA und China belasteten die Stimmung. Gleichzeitig spekulieren Investoren auf eine baldige Zinssenkung der US-Notenbank.

Die asiatischen Aktienmärkte zeigten sich am Donnerstag volatil, nachdem NVIDIA beeindruckende Quartalsergebnisse vorgelegt hatte. Trotz der starken Performance des Unternehmens sorgten Bedenken über das China-Geschäft und die anhaltenden Handelskonflikte zwischen den USA und China für Unsicherheit. Der MSCI-Index für Asien-Pazifik-Aktien außerhalb Japans schwankte zwischen Gewinnen und Verlusten und lag zuletzt um 0,2 % im Minus.
Die Aktien von NVIDIA, dem weltweit wertvollsten Chiphersteller, gerieten nach den Ergebnissen unter Druck. Analysten von Goldman Sachs äußerten Bedenken, dass die Erwartungen an das Unternehmen vor der Veröffentlichung der Ergebnisse zu hoch waren. Besonders das China-Geschäft von NVIDIA steht im Fokus, da es von den Handelsstreitigkeiten zwischen Washington und Peking betroffen ist.
In Japan schwankten die Aktien ebenfalls, nachdem bekannt wurde, dass der japanische Handelsunterhändler Ryosei Akazawa einen geplanten Besuch in den USA abgesagt hatte. Der Nikkei 225 legte dennoch um 0,4 % zu. In Südkorea stiegen die Aktien um 0,3 %, nachdem die Bank of Korea die Zinssätze erwartungsgemäß bei 2,5 % belassen hatte.
Auf den Devisenmärkten stand der Dollar unter Druck, da Händler auf eine Zinssenkung der US-Notenbank im nächsten Monat spekulieren. Die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihen fiel leicht, während der Euro gegenüber dem Dollar zulegte. In den Rohstoffmärkten fiel der Preis für Brent-Rohöl um 0,5 % auf 67,74 USD pro Barrel.


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