SANTA CLARA / LONDON (IT BOLTWISE) – NVIDIA hat im zweiten Quartal einen Rekordumsatz von 46,7 Milliarden US-Dollar erzielt, wobei fast 40 % dieses Umsatzes auf nur zwei Kunden entfielen. Diese Konzentration birgt Risiken, doch die finanzielle Stärke dieser Kunden könnte NVIDIA langfristig zugutekommen.

NVIDIA hat kürzlich einen beeindruckenden Umsatz von 46,7 Milliarden US-Dollar für das zweite Quartal bekannt gegeben, was einem Anstieg von 56 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Diese bemerkenswerte Steigerung ist größtenteils auf den Boom im Bereich der KI-Datenzentren zurückzuführen. Doch ein genauerer Blick auf die Zahlen zeigt, dass fast 40 % des Umsatzes von nur zwei Kunden stammen, die in den Berichten als ‘Kunde A’ und ‘Kunde B’ bezeichnet werden.
Im Detail entfielen 23 % des Gesamtumsatzes auf Kunde A und 16 % auf Kunde B. Diese Kunden sind direkte Abnehmer von NVIDIA, wie Originalgerätehersteller (OEMs), Systemintegratoren oder Distributoren, die die Chips direkt von NVIDIA beziehen. Indirekte Kunden, wie Cloud-Service-Anbieter, beziehen ihre NVIDIA-Chips über diese direkten Kunden, was darauf hindeutet, dass große Cloud-Anbieter wie Microsoft, Oracle, Amazon oder Google wahrscheinlich nicht direkt als Kunde A oder B auftreten.
Interessanterweise machen große Cloud-Service-Anbieter 50 % des Umsatzes im Bereich der Datenzentren von NVIDIA aus, was wiederum 88 % des Gesamtumsatzes des Unternehmens darstellt. Dies unterstreicht die zentrale Rolle, die Cloud-Dienste im Geschäftsmodell von NVIDIA spielen, auch wenn sie nicht direkt als Hauptkunden auftreten.
Analysten wie Dave Novosel von Gimme Credit weisen darauf hin, dass die Konzentration des Umsatzes auf eine kleine Kundengruppe ein erhebliches Risiko darstellt. Dennoch ist die finanzielle Stärke dieser Kunden ein positiver Faktor, da sie über reichlich Bargeldreserven verfügen und in den kommenden Jahren voraussichtlich weiterhin stark in Datenzentren investieren werden.


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