MEXICO CITY / LONDON (IT BOLTWISE) – In über 100 Städten weltweit fanden Demonstrationen zur Unterstützung Venezuelas statt, um gegen die US-Militärmanöver in der Karibik zu protestieren. Unter dem Motto ‘Venezuela ist keine Bedrohung; Venezuela ist Hoffnung’ verurteilten Aktivisten von London bis Johannesburg die Versuche Washingtons, die Region zu destabilisieren. Die jüngsten Aktionen der Trump-Administration, darunter die Entsendung bewaffneter Kriegsschiffe in Gewässer nahe Venezuela, haben Besorgnis über mögliche militärische Interventionen geweckt.

In einer globalen Welle der Solidarität mit Venezuela fanden am vergangenen Samstag in über 100 Städten weltweit Demonstrationen statt. Die Proteste richteten sich gegen die jüngsten militärischen Aktionen der USA in der Karibik, die von vielen als Destabilisierungsversuch der Region angesehen werden. Unter dem Motto ‘Venezuela ist keine Bedrohung; Venezuela ist Hoffnung’ versammelten sich Aktivisten von London über Johannesburg bis Sydney und Mexiko-Stadt, um ihre Unterstützung für die venezolanische Souveränität zu bekunden.
In Mexiko äußerte Paulo Lidaldo von der Internationalen Antifaschistischen Bewegung seine Unterstützung für die venezolanische Regierung und warnte vor den Gefahren für die regionale Sicherheit. Die Trump-Administration hatte zuvor bewaffnete Kriegsschiffe in Gewässer nahe Venezuela entsandt, was Befürchtungen über eine mögliche militärische Intervention schürte. Washington rechtfertigte die Aktion als Anti-Drogen-Operation und erhob schwere Vorwürfe gegen den sogenannten ‘Cartel de los Soles’, während das Kopfgeld auf Präsident Nicolás Maduro auf 50 Millionen Dollar erhöht wurde.
Der venezolanische Präsident Maduro verurteilte die US-Aktionen scharf und ordnete die Verstärkung der Streitkräfte an der Grenze und in den Hoheitsgewässern an. Zudem mobilisierte er über vier Millionen Mitglieder der Nationalen Bolivarischen Miliz. Trotz der aggressiven Rhetorik von Trump-Verbündeten wie Michael Flynn und Carlos Gimenez, die Maduros Sturz forderten, sehen Analysten die militärische Präsenz eher als ‘Kanonenbootdiplomatie’ denn als Invasionsvorbereitung.
Ein ehemaliger US-Diplomat, James Story, erklärte gegenüber der Zeitung The Guardian, dass die jüngsten Schritte mehr als Machtdemonstration denn als ernsthafter Plan für einen Regimewechsel zu verstehen seien. Christopher Sabatini, ein leitender Forschungsmitarbeiter für Lateinamerika bei Chatham House, bezeichnete die Aktionen als ‘Amateur-Psyops’, die darauf abzielen, das Vertrauen in Maduros inneren Kreis zu erschüttern. In den letzten Jahren hat Washington verschiedene Versuche unterstützt, Maduro zu stürzen, darunter Putschversuche und die Unterstützung für den selbsternannten ‘Interimspräsidenten’ Juan Guaidó.

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