HAMBURG (IT BOLTWISE) – Wer vom Versandhändler Otto spricht, betitelt das Unternehmen in den meisten Fällen mit “Otto Katalog”. Der Versandhändler muss nun Traditionen brechen und druckt nach 70 Jahren den letzten Katalog. In der kommenden Woche springen in der Nürnberger Druckerei Prinovis zum letzten Mal die Maschinen an.


Lange hat der Versandhändler Otto den Umbruch hinausgezögert. In der kommenden Woche ist es nun soweit und der letzte Otto Katalog geht in Druck. Seit der Unternehmensgründung im Jahr 1949 kennt man Otto großflächig durch seinen Katalog. Im Jahr 1950 wurde der erste Katalog an Haushalte mit der Post verschickt. Damals lediglich 300 Stück und noch handgebunden.

Das Internet hat gewonnen und die Nürnberger Druckerei Prinovis druckt nächste Woche den letzten Katalog. Interessenten haben am 22. November sogar die Möglichkeit, an diesem bedeutsamen Ereignis teilzunehmen. Wie vor 70 Jahren Werner Otto die ersten Kataloge per Hand gebunden und einzelne Fotos geschnitten wie auch geklebt hat, kann man in der aktuellen Otto-Dokumentation online sehen.

„Unsere Kunden haben den Katalog selbst abgeschafft, weil sie ihn immer weniger nutzen“, sagt Marc Opelt, Chef der Einzelgesellschaft Otto. Laut dem Unternehmen Otto bestellen 97 Prozent der Kunden online und die meisten Kunden sogar über das mobile Endgerät.


Otto-Geschäftsführer Alexander Birken (Foto: Pressematerial, Otto Group)
Otto-Geschäftsführer Alexander Birken (Foto: Pressematerial, Otto Group)



Ergänzungen und Infos bitte an die Redaktion per eMail an de-info[at]it-boltwise.de


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