LUXEMBURG / LONDON (IT BOLTWISE) – Nach einem massiven Ausfall der Sicherheitssysteme bei PayPal, der zu betrügerischen Lastschriften in Milliardenhöhe führte, hat das Unternehmen angekündigt, alle rechtmäßigen Transaktionen der betroffenen Händler vollständig zu erstatten. Die Störung, die vor einer Woche auftrat, führte dazu, dass Banken in Deutschland Lastschriften im zweistelligen Milliardenbereich stoppten. PayPal arbeitet nun eng mit Finanzinstituten zusammen, um die verbleibenden Transaktionen zu korrigieren.

PayPal steht derzeit im Fokus der Finanzwelt, nachdem ein Ausfall seiner Sicherheitssysteme zu einer massiven Panne führte. Diese Systeme, die normalerweise betrügerische Lastschriften herausfiltern, versagten, was zur Folge hatte, dass Banken in Deutschland Lastschriften im zweistelligen Milliardenbereich stoppten. Eine einzige betrügerische Lastschrift überschritt dabei die Schwelle von einer Milliarde Euro, was die Aufmerksamkeit der Banken schnell auf sich zog.
Die betroffenen Händler, die auf die Zahlungen angewiesen sind, mussten Verzögerungen hinnehmen, da die Banken die Lastschriften blockierten. PayPal hat nun versprochen, alle rechtmäßigen Transaktionen vollständig zu erstatten und arbeitet eng mit den Finanzinstituten zusammen, um die restlichen betroffenen Transaktionen zu korrigieren. Eine Sprecherin der Deutschen Kreditwirtschaft betonte die Wichtigkeit der Zusammenarbeit, um alle Fälle schnellstmöglich zu klären.
Verbraucherschützer kritisieren PayPal für die Verunsicherung der Nutzer durch E-Mails, die fälschlicherweise auf unzureichende Kontodeckungen hinwiesen. Ramona Pop vom Verbraucherzentrale Bundesverband forderte, dass PayPal seine Kunden schnell und transparent informieren müsse, um weitere Verwirrung zu vermeiden. Sollte PayPal unberechtigte Bearbeitungsgebühren verlangen, werde die Verbraucherzentrale rechtliche Schritte prüfen.
Der Vorfall hat auch die Aufmerksamkeit der Finanzbranche auf die Sicherheitsmechanismen von Online-Zahlungsdiensten gelenkt. PayPal, das einen Marktanteil von etwa 30 Prozent bei Online-Einkäufen in Deutschland hält, betonte, dass die Sicherheit weiterhin höchste Priorität habe. Das Unternehmen entschuldigte sich für die Unannehmlichkeiten und versicherte, dass die Störung inzwischen behoben sei. Die Zusammenarbeit mit den Bankpartnern werde intensiviert, um alle Unstimmigkeiten auf den Konten der Kunden zu klären.
Ein Sprecher des Deutschen Sparkassenverbands äußerte sich zuversichtlich, dass die Zusammenarbeit mit PayPal bis Mitte der kommenden Woche abgeschlossen sein könnte. Der Chef der Landesbank Hessen-Thüringen, Thomas Groß, bestätigte, dass der Zahlungsverkehr inzwischen wieder normal laufe, jedoch unter intensiver Beobachtung stehe. Die Nachbearbeitung der Transaktionen werde weitestgehend automatisiert, in Einzelfällen jedoch auch manuell erfolgen.

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