LONDON (IT BOLTWISE) – Radikale Offenheit wird oft als Wundermittel für effektives Feedback in Unternehmen gepriesen. Doch ohne klare Strukturen und Erwartungen kann sie mehr Schaden als Nutzen anrichten. Der Artikel beleuchtet, wie Unternehmen eine konstruktive Feedback-Kultur etablieren können, die Wachstum und Zusammenarbeit fördert.

In der heutigen Geschäftswelt wird radikale Offenheit häufig als Schlüssel zu einer effektiven Feedback-Kultur angesehen. Doch ohne klare Strukturen und Erwartungen kann diese Offenheit schnell zu Missverständnissen und Frustrationen führen. Unternehmen, die auf radikale Offenheit setzen, laufen Gefahr, eine Kultur zu schaffen, in der Feedback mehr schadet als nützt.
Ein häufiges Problem ist, dass Führungskräfte oft davon ausgehen, dass Mitarbeiter von selbst wissen, was von ihnen erwartet wird. Diese Annahme führt dazu, dass Feedback erst dann gegeben wird, wenn es bereits zu spät ist. Eine klare Kommunikation der Erwartungen von Anfang an ist entscheidend, um Missverständnisse zu vermeiden und den Mitarbeitern die Möglichkeit zu geben, sich zu verbessern.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die kontinuierliche Beobachtung und Unterstützung der Mitarbeiter. Regelmäßiges Feedback während des Arbeitsprozesses ermöglicht es den Mitarbeitern, rechtzeitig Kurskorrekturen vorzunehmen und sich weiterzuentwickeln. Dies erfordert jedoch von den Führungskräften, dass sie sich aktiv in den Entwicklungsprozess ihrer Mitarbeiter einbringen und sie bei Bedarf coachen und unterstützen.
Um eine konstruktive Feedback-Kultur zu etablieren, sollten Unternehmen auf ein System setzen, das auf klaren Prinzipien basiert. Feedback sollte emotionslos und auf beobachtbare Verhaltensweisen fokussiert sein. Es sollte aus einer unterstützenden Haltung heraus gegeben werden, mit dem Ziel, den Mitarbeitern zu helfen, ihr Bestes zu geben. Zudem ist es wichtig, Feedback als einen wechselseitigen Prozess zu verstehen, bei dem auch die Perspektiven der Mitarbeiter berücksichtigt werden.
Führungskräfte sollten regelmäßig reflektieren, wie sie selbst zu bestimmten Situationen beigetragen haben. Diese Selbstreflexion hilft, die Verantwortung nicht nur auf die Mitarbeiter abzuwälzen, sondern auch die eigene Rolle im Entwicklungsprozess zu erkennen. Eine solche Herangehensweise fördert nicht nur das Wachstum der Mitarbeiter, sondern auch das der gesamten Organisation.

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