BERLIN / LONDON (IT BOLTWISE) – Die versicherten Schäden durch Naturgefahren in Deutschland sind im ersten Halbjahr 2025 überraschend gering ausgefallen. Mit einer Milliarde Euro liegen die Schäden deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt. Experten warnen jedoch vor einem langfristigen Trend zunehmender Extremwetterereignisse.

Die versicherten Schäden durch Naturgefahren in Deutschland sind im ersten Halbjahr 2025 unerwartet niedrig geblieben. Laut dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) beliefen sich die Schäden auf rund eine Milliarde Euro, was deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt liegt. Diese Summe umfasst Schäden durch Sturm, Hagel, Starkregen und Überschwemmungen.
Im Bereich der Sachversicherungen entstanden Schäden in Höhe von etwa 500 Millionen Euro, verursacht durch Sturm, Hagel und Blitz. Weitere 100 Millionen Euro an Schäden wurden durch Naturgefahren wie Überschwemmungen und Starkregen verursacht. Bei den Kraftfahrtversicherungen beliefen sich die Schäden auf 350 Millionen Euro. Diese Zahlen umfassen Schäden an Häusern, Kraftfahrzeugen sowie an Hausrat, Gewerbe- und Industriebetrieben.
Langfristig zeigt sich jedoch ein besorgniserregender Trend. Trotz der aktuell niedrigen Schadenssumme warnt der GDV vor einer Zunahme von Extremwetterereignissen und den damit verbundenen Schäden. Sollte das zweite Halbjahr durchschnittlich ausfallen, rechnen die Versicherer mit einem unterdurchschnittlichen Schadenjahr. Bleiben schwere Stürme im Herbst und Winter aus, könnten die Schäden für das gesamte Jahr bei rund 4,5 Milliarden Euro liegen, was unter den erwarteten 6,3 Milliarden Euro liegt.
Die Entwicklung der versicherten Schäden durch Naturgefahren steht in engem Zusammenhang mit dem Klimawandel. Experten prognostizieren, dass die Häufigkeit und Intensität von Extremwetterereignissen in den kommenden Jahren zunehmen wird. Dies stellt nicht nur die Versicherungswirtschaft vor Herausforderungen, sondern auch die betroffenen Regionen, die sich auf häufigere und intensivere Naturkatastrophen einstellen müssen.
Die Versicherungsbranche muss sich auf diese Veränderungen einstellen und ihre Modelle zur Risikobewertung anpassen. Gleichzeitig sind Investitionen in Präventionsmaßnahmen und die Anpassung der Infrastruktur notwendig, um die Auswirkungen von Naturgefahren zu minimieren. Die Zusammenarbeit zwischen Versicherern, Politik und Gesellschaft wird entscheidend sein, um den Herausforderungen des Klimawandels effektiv zu begegnen.

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