BERLIN / LONDON (IT BOLTWISE) – Angesichts der zunehmenden Bedrohungen im Ostseeraum durch Russland plant Deutschland, die Sicherheitskooperation mit Estland und Dänemark zu intensivieren. Außenminister Johann Wadephul betont die Bedeutung dieser Zusammenarbeit für die Sicherheit Deutschlands und Europas. Die Gespräche mit den Partnern sollen die Verteidigungsstrategien stärken und die kritische Infrastruktur besser schützen.

Die geopolitische Lage im Ostseeraum hat sich in den letzten Jahren zunehmend verschärft, was die Notwendigkeit einer verstärkten Sicherheitskooperation zwischen den Anrainerstaaten deutlich macht. Deutschland, als einer der zentralen Akteure in Europa, hat beschlossen, seine Zusammenarbeit mit Estland und Dänemark zu intensivieren, um den Herausforderungen durch Russland entgegenzuwirken. Außenminister Johann Wadephul hat bei seinen Antrittsbesuchen in Tallinn und Kopenhagen die Bedeutung dieser Partnerschaften hervorgehoben.
In Tallinn traf Wadephul auf seinen estnischen Amtskollegen Margus Tsahkna und Präsident Alar Karis, um über die gemeinsamen Sicherheitsinteressen zu sprechen. Die Bedrohungen durch die russische Schattenflotte, die im Ostseeraum aktiv ist, sind ein zentrales Thema. Diese Flotte ist bekannt dafür, Kabel zu durchtrennen und GPS-Signale zu stören, was die Stabilität und Sicherheit der Region gefährdet. Estland und die baltischen Staaten haben frühzeitig vor diesen Gefahren gewarnt und ihre Expertise ist heute von unschätzbarem Wert für die EU und die NATO.
In Kopenhagen standen Gespräche mit Außenminister Lars Løkke Rasmussen und Europaministerin Marie Bjerre auf dem Programm. Dänemark, das derzeit den EU-Ratsvorsitz innehat, setzt sich ebenfalls für eine bessere Sicherung der kritischen Infrastruktur in der Ost- und Nordsee ein. Dies umfasst nicht nur den Schutz der Handelsrouten, sondern auch die Sicherstellung der Energie- und Datenversorgung, die durch russische Aktivitäten gefährdet sind.
Ein weiterer wichtiger Aspekt der Gespräche war der gesellschaftliche Austausch, der als zentrale Säule des europäischen Zusammenhalts gilt. Projekte zur Reduzierung von Bürokratie und zur Vereinfachung von Verwaltungsprozessen sollen die Menschen auf beiden Seiten der Grenze enger zusammenbringen. Diese Initiativen sind ein wichtiger Schritt, um das Vertrauen und die Zusammenarbeit zwischen den Ländern zu stärken und eine gemeinsame europäische Identität zu fördern.

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