WASHINGTON D.C. / LONDON (IT BOLTWISE) – Ein Whistleblower hat auf eine gravierende Sicherheitslücke hingewiesen, bei der eine riesige Datenbank der Sozialversicherung ungesichert in einer Cloud abgelegt wurde. Diese Datenbank enthält sensible Informationen von über 300 Millionen Amerikanern und könnte bei einem Missbrauch zu weitreichendem Identitätsdiebstahl führen.

Ein Whistleblower hat eine alarmierende Sicherheitslücke bei der Speicherung von Sozialversicherungsdaten aufgedeckt. Laut einer Beschwerde, die von einem leitenden Datenverantwortlichen der Sozialversicherungsbehörde eingereicht wurde, hat das Department of Government Efficiency (DOGE) im Juni eine umfangreiche Datenbank mit Sozialversicherungsinformationen in eine ungesicherte Cloud hochgeladen. Diese Datenbank enthält die persönlichen Daten von über 300 Millionen Amerikanern, darunter Namen, Geburtsdaten und Adressen.
Die potenziellen Risiken sind enorm. Sollte diese Datenbank in die falschen Hände geraten, könnten Millionen von Amerikanern Opfer von Identitätsdiebstahl werden. Dies könnte nicht nur den Verlust von Gesundheits- und Lebensmittelhilfen zur Folge haben, sondern auch die Notwendigkeit, jedem Amerikaner eine neue Sozialversicherungsnummer zuzuweisen, was erhebliche Kosten verursachen würde.
Die Sozialversicherungsbehörde hat auf die Vorwürfe reagiert und betont, dass sie keine Kenntnis von einem Datenleck habe. Ein Sprecher erklärte, dass alle persönlichen Daten in sicheren Umgebungen gespeichert würden, die durch robuste Schutzmaßnahmen gesichert seien. Die in der Beschwerde erwähnten Daten seien in einer langjährigen Umgebung gespeichert, die vom Internet abgeschottet sei.
Die Hintergründe für die Nutzung dieser Daten durch das DOGE sind unklar. Anfang des Jahres begann die Behörde, ihre Daten zur Unterstützung der Einwanderungskontrolle zu nutzen, was Bedenken hinsichtlich der Genauigkeit und Sicherheit der Informationen aufwarf. Die Entscheidung, die Datenbank in eine private Cloud zu verlagern, wurde trotz interner Bedenken genehmigt, was das Risiko eines Missbrauchs weiter erhöht.

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