PRAG / LONDON (IT BOLTWISE) – Der tschechische Finanzinvestor PPF hat angekündigt, seinen Anteil von knapp 15,7 Prozent an ProSiebenSat.1 an die Berlusconi-Gesellschaft Media for Europe (MFE) zu verkaufen. Diese Transaktion könnte MFE eine Mehrheit von fast 60 Prozent an ProSiebenSat.1 verschaffen. Die Übernahmeofferte von MFE wurde bereits von der Europäischen Kommission und der Bundeswettbewerbsbehörde geprüft und kartellrechtlich genehmigt.

Der tschechische Finanzinvestor PPF hat beschlossen, seinen Anteil von knapp 15,7 Prozent an ProSiebenSat.1 an die Berlusconi-Gesellschaft Media for Europe (MFE) zu verkaufen. Diese Entscheidung könnte MFE, das bereits eine Beteiligung von 43,6 Prozent an ProSiebenSat.1 gemeldet hatte, eine Mehrheit von fast 60 Prozent verschaffen. Der Verkauf erfolgt im Rahmen einer Übernahmeofferte, die MFE den Aktionären von ProSiebenSat.1 unterbreitet hat.
Media for Europe gehört den Kindern des 2023 verstorbenen italienischen Regierungschefs Silvio Berlusconi und verfolgt das Ziel, eine europäische Sendergruppe aufzubauen. Die Übernahme wurde bereits von der Europäischen Kommission und der Bundeswettbewerbsbehörde geprüft und kartellrechtlich genehmigt. Diese regulatorische Freigabe ebnet den Weg für MFE, seine strategischen Pläne in Europa weiter voranzutreiben.
Die ProSiebenSat.1-Aktie reagierte auf die Ankündigung mit einem leichten Kursrückgang von 1,36 Prozent und notierte im Tradegate-Handel bei 7,96 Euro. Diese Kursbewegung spiegelt die Unsicherheiten wider, die mit der Übernahme verbunden sind, sowie die Erwartungen der Anleger hinsichtlich der zukünftigen Entwicklung des Unternehmens unter der Führung von MFE.
PPF hatte den Aktionären von ProSiebenSat.1 ebenfalls eine Übernahmeofferte gemacht, diese jedoch im Gegensatz zu MFE nicht weiter erhöht. Mit dem Ablauf der ersten Frist hatte MFE die angestrebte Aktienmehrheit zwar verfehlt, jedoch haben Aktionäre wie PPF noch bis zum 1. September Zeit, ihre Anteile MFE anzudienen. Diese strategischen Entscheidungen zeigen die Dynamik und die Komplexität der Übernahmeverhandlungen im europäischen Medienmarkt.

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