BERLIN / LONDON (IT BOLTWISE) – Der Wohnimmobilienmarkt in den größten deutschen Städten zeigt im zweiten Quartal 2025 eine positive Entwicklung. Trotz wirtschaftlicher Herausforderungen und rückläufiger Bauaktivitäten bleibt die Nachfrage hoch, was sich in steigenden Mieten und Kaufpreisen widerspiegelt.

Der Wohnimmobilienmarkt in den sieben größten deutschen Städten erlebt im zweiten Quartal 2025 eine bemerkenswerte Entwicklung. Trotz der anhaltenden wirtschaftlichen Schwäche und rückläufiger Bauaktivitäten bleibt die Nachfrage nach Wohnraum hoch. Dies führt zu einem Anstieg der Mieten und einem leichten Anstieg der Kaufpreise, wie aus dem aktuellen Bericht von Cushman & Wakefield hervorgeht.
Die Angebotsmieten stiegen im Jahresvergleich um durchschnittlich 4,0 %. Besonders in Städten wie Hamburg, Düsseldorf und Frankfurt war das Wachstum überdurchschnittlich stark. In Berlin hingegen sank die Gesamtangebotsmiete leicht, obwohl die Mieten im Bestand minimal zulegten. Diese Entwicklungen deuten auf eine zunehmende Angleichung der Preisniveaus zwischen Bestands- und Neubauwohnungen hin.
Auch die Kaufpreise für Eigentumswohnungen zeigen einen leichten Aufwärtstrend. Nach einem Rückgang bis Anfang 2024 verzeichnen sie nun ein Wachstum von 3 % im Vergleich zum Vorjahr. Besonders dynamisch entwickelten sich die Märkte in Düsseldorf, Köln und München. Die Erholung in Hamburg und Berlin fiel hingegen verhaltener aus, während der Markt in Frankfurt stagnierte.
Jan-Bastian Knod von Cushman & Wakefield erwartet aufgrund der schwachen Konjunktur und der hohen Baukosten ein moderates Miet- und Preiswachstum für den weiteren Jahresverlauf. Mittel- bis langfristig könnte der Druck auf die Mieten jedoch wieder zunehmen, da eine erwartete Konjunkturerholung auf sinkende Fertigstellungszahlen trifft.
Die Zahl der Mietwohnungsinserate stieg um 17 %, bleibt jedoch unter dem 10-Jahres-Durchschnitt. Besonders knapp ist das Angebot weiterhin in Berlin, Hamburg und München. Im Kaufsegment hat sich die Zahl der Bestandsinserate deutlich erhöht, was auf ein größeres Kaufangebot in diesen Städten hinweist.
Dank steigender Haushaltseinkommen hat sich die finanzielle Belastung durch Mieten und Kaufen leicht entspannt. Die Mietbelastung für eine Neubauwohnung liegt bei 34,4 % des Haushaltsnettoeinkommens, während sie für Bestandswohnungen bei 25,6 % liegt. Für Käufer beträgt die monatliche Belastung für eine Neubauwohnung 52,6 % und für eine Bestandswohnung 33,3 %.
Der Investmentmarkt für Wohnimmobilien zeigt im ersten Halbjahr 2025 eine deutliche Belebung. Großvolumige Portfoliotransaktionen sind zurückgekehrt und signalisieren zunehmende Liquidität und Vertrauen in den Markt. Die Erholung des Investmentmarktes dürfte sich fortsetzen, bleibt jedoch abhängig von der konjunkturellen Entwicklung und den Finanzierungsbedingungen.

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