MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die einst lebhafte Modding-Community von Starfield, einem der ambitioniertesten Projekte von Bethesda, steht vor einer ernsten Herausforderung. Trotz der hohen Erwartungen und der technologischen Fortschritte, die das Spiel bieten sollte, scheint die kreative Energie der Community zu erlahmen.
Starfield, das erste neue Universum von Bethesda Game Studios seit 25 Jahren, sollte ein Meilenstein in der Gaming-Welt werden. Doch die Realität sieht anders aus. Die Modding-Community, die bei früheren Bethesda-Spielen wie Skyrim und Fallout eine zentrale Rolle spielte, zeigt deutliche Auflösungserscheinungen. Der einst vielversprechende „Starfield Community Patch“, der Bugs und Inkonsistenzen beheben sollte, hat seit Monaten keine Updates mehr erhalten. Die Entwickler haben offen ihre Desillusionierung mit dem Spiel geäußert, was auf tiefergehende Probleme hinweist.
Die Veröffentlichung der Erweiterung „Shattered Space“ Ende letzten Jahres wurde von der Community kühl aufgenommen, was sich in den überwiegend negativen Bewertungen auf Steam widerspiegelt. Diese Entwicklung ist für Bethesda, das sonst für seine Erfolge bekannt ist, ungewöhnlich. Während Gerüchte über eine mögliche PlayStation 5-Portierung kursieren, hat die anfängliche Euphorie um Starfield nachgelassen, da andere Spiele wie das Oblivion-Remaster die Aufmerksamkeit der Spieler auf sich ziehen.
Ein zentraler Punkt der Krise ist der „Starfield Community Patch“, ein kollaboratives Projekt, das von der Modding-Community ins Leben gerufen wurde. Seit September letzten Jahres gab es keine neuen Updates, und die Projektbetreuer haben auf der Plattform Nexus Mods erklärt, dass ihnen die Zeit oder Motivation fehlt, den Patch weiter zu pflegen. Ein Modder namens Pickysaurus nannte persönliche Gründe wie die Adoption eines Welpen, die seine Zeit einschränkt, während andere Teammitglieder sich aus verschiedenen Gründen vom Spiel entfremdet haben.
Die Gründe für die Entfremdung sind vielfältig: mangelnde Wiederspielbarkeit, die Situation um bezahlte Mods und der Wechsel zu neuen Spielen. Diese Desillusionierung ist in der Modding-Szene selten so deutlich kommuniziert worden. Das Team hat die Tür für jeden aus der Community geöffnet, der die Rolle des „Community Lead“ übernehmen möchte. Sollte sich jedoch niemand finden, droht ein unrühmliches Ende des Projekts.
Ein Hoffnungsschimmer könnte der Patch von Arthmoor sein, doch auch dieser scheint in einen Dornröschenschlaf gefallen zu sein. Die letzte Aktualisierung datiert vom Dezember, und seitdem herrscht Stille. Ohne neue kreative Köpfe, die das Ruder übernehmen, könnte die Modding-Szene von Starfield in die Bedeutungslosigkeit abdriften – ein Schicksal, das für ein Bethesda-Spiel nahezu beispiellos wäre.
Die Ironie dieser Entwicklung liegt auf der Hand: Während ältere Titel wie Skyrim dank einer unermüdlichen Modding-Gemeinschaft auch mehr als ein Jahrzehnt nach Veröffentlichung kulturelle Relevanz behalten, droht Starfield, das mit modernster Technologie erschaffene Weltraum-Epos, weit schneller in der Versenkung zu verschwinden als seine technisch simpleren Vorgänger.
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