WASHINGTON / LONDON (IT BOLTWISE) – Die jüngsten Verträge der General Services Administration (GSA) mit führenden KI-Unternehmen wie OpenAI und Anthropic stoßen auf Proteste. Kritiker bemängeln mögliche Verstöße gegen Wettbewerbs- und Sicherheitsvorschriften. Die Entscheidung des Government Accountability Office wird mit Spannung erwartet.

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Die General Services Administration (GSA) der USA hat kürzlich Verträge mit führenden Anbietern von Künstlicher Intelligenz (KI) wie OpenAI und Anthropic abgeschlossen, die nun auf erheblichen Widerstand stoßen. Diese Verträge, die den Zugang zu fortschrittlichen KI-Tools für nur einen Dollar ermöglichen sollen, werden von der Firma Ask Sage angefochten. Die Proteste wurden beim Government Accountability Office (GAO) eingereicht, das bis zum 24. November eine Entscheidung treffen muss.

Ask Sage, ein Anbieter von generativen KI-Plattformen, argumentiert, dass diese Verträge gegen mehrere Vorschriften verstoßen. Dazu gehören angebliche Verstöße gegen die Preisvorgaben für kommerzielle Artikel und die Umgehung von Wettbewerbsvorschriften. Die Verträge könnten zudem gegen das Competition in Contracting Act verstoßen, indem sie durch niedrige Erstjahrespreise ohne Transparenz über Folgekosten den Wettbewerb für zukünftige KI-Dienstleistungen effektiv ausschließen.

Ein weiterer Kritikpunkt betrifft die Exklusivität der Verträge, die möglicherweise gegen die Vorschriften zur Förderung eines offenen Wettbewerbs verstoßen. Indem die Verträge die Nutzung bestimmter KI-Modelle vorschreiben, könnten sie die Flexibilität und Interoperabilität einschränken, die für die Erfüllung der tatsächlichen Anforderungen der Regierung an KI-Lösungen notwendig sind. Zudem gibt es Bedenken hinsichtlich der Einhaltung von Cybersicherheitsgesetzen und -richtlinien, da einige Anbieter nicht die erforderlichen Sicherheitszertifizierungen wie FedRAMP besitzen.

Nic Chaillan, CEO von Ask Sage und ehemaliger Chief Software Officer der US Air Force und Space Force, äußerte, dass diese Verträge nicht nur unangemessen seien, sondern auch gegen mehrere Gesetze und Vorschriften verstoßen könnten. Er betont, dass die extrem niedrigen Preise der Verträge darauf abzielen könnten, die Abhängigkeit von den Produkten der Anbieter zu erhöhen, was den Wettbewerb für kleinere und aufstrebende Unternehmen im KI-Sektor erheblich erschweren würde.

Die GSA verteidigt die Verträge als Teil ihrer OneGov-Strategie, die darauf abzielt, KI-Plattformen kostengünstig und zugänglich für Regierungsbehörden zu machen. Dennoch bleibt die Frage offen, ob diese Verträge langfristig den Wettbewerb einschränken und die Kosten für die Regierung erhöhen könnten, sobald die Abhängigkeit von den Anbietern gefestigt ist.

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Proteste gegen GSA-Verträge für KI-Tools: Wettbewerbsbedenken und Sicherheitsfragen
Proteste gegen GSA-Verträge für KI-Tools: Wettbewerbsbedenken und Sicherheitsfragen (Foto: DALL-E, IT BOLTWISE)



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