BRÜSSEL / LONDON (IT BOLTWISE) – Die Europäische Union plant eine umfassende Senkung der Zölle auf US-Industriegüter, um den transatlantischen Handel zu fördern. Diese Maßnahme könnte die Einfuhrkosten für US-Produkte um etwa fünf Milliarden Euro reduzieren und betrifft eine Vielzahl von Industriegütern sowie bestimmte Lebensmittel.

Die Europäische Union hat einen bedeutenden Schritt unternommen, um die Handelsbeziehungen mit den USA zu stärken. Die EU-Kommission in Brüssel hat den Gesetzgebungsprozess für die Abschaffung von Zöllen auf bestimmte US-Industriegüter eingeleitet. Diese Maßnahme zielt darauf ab, die Handelsbarrieren zu reduzieren und den Import von US-Produkten in die EU zu erleichtern. Besonders betroffen sind Industriegüter wie Maschinen, Autos und Autoteile, aber auch bestimmte Lebensmittel wie Hummer, deren Zollbefreiung verlängert werden soll.
Die geplanten Zollsenkungen könnten die Einfuhrkosten für US-Produkte um etwa fünf Milliarden Euro senken, was den geschätzten Zöllen entspricht, die sonst auf diese Waren erhoben worden wären. Die EU plant zudem, für bestimmte Meeresfrüchte und nicht sensible Agrarprodukte wie Nüsse und Milchprodukte Zollkontingente einzuführen. Diese Kontingente ermöglichen es, den Zollsatz für bestimmte Mengen auf null Prozent zu senken, während darüber hinausgehende Importe weiterhin den üblichen Zöllen unterliegen.
Die Präsidentin des Verbands der Automobilindustrie (VDA), Hildegard Müller, begrüßte die Initiative der EU-Kommission. Sie betonte, dass es wichtig sei, dass die USA ihren Teil der Vereinbarungen ebenfalls zügig umsetzen. Die EU und die USA hatten kürzlich eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht, die auf den Handelsvereinbarungen basiert, die zwischen EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und US-Präsident Donald Trump getroffen wurden.
Parallel dazu haben die USA die Zollfreiheit für Warenimporte mit einem Wert unter 800 Dollar abgeschafft. Diese Maßnahme betrifft internationale Postdienste, die bereits begonnen haben, ihre Sendungen in die USA einzuschränken. Präsident Trump begründete diesen Schritt mit dem Schmuggel von gefährlichen Drogen in zollfreien Paketen. Die neue Regelung sieht vor, dass auf alle Waren die geltenden US-Zölle für das Herkunftsland bezahlt werden müssen, mit einer Übergangsfrist von sechs Monaten, in der alternativ eine Gebühr erhoben werden kann.

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