TOKIO / LONDON (IT BOLTWISE) – Die Inflation im Großraum Tokio zeigt einen weiteren Rückgang, was die Erwartungen an eine Zinserhöhung durch die japanische Zentralbank dämpft. Im August stiegen die Verbraucherpreise ohne Frischwaren um 2,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, während sie im Juli noch bei 2,9 Prozent lagen. Diese Entwicklung nähert sich dem Ziel der Notenbank von zwei Prozent, was Analysten bereits erwartet hatten.

Die jüngsten Inflationsdaten aus Tokio zeigen einen deutlichen Rückgang, der die Erwartungen an eine baldige Zinserhöhung durch die japanische Zentralbank dämpft. Im August stiegen die Verbraucherpreise ohne Frischwaren um 2,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, was einen Rückgang von den 2,9 Prozent im Juli darstellt. Diese Entwicklung nähert sich dem von der Notenbank angestrebten Ziel von zwei Prozent, was Analysten bereits prognostiziert hatten.
Die allgemeine Preisentwicklung im Großraum Tokio zeigt ein ähnliches Bild. Auch hier fiel die Inflationsrate im August von zuvor 2,9 Prozent auf 2,6 Prozent. Diese Daten gelten als verlässlicher Frühindikator für die gesamte Preisentwicklung in Japan und beeinflussen die Erwartungen an die Geldpolitik der Zentralbank maßgeblich.
Experten wie Michael Pfister von der Commerzbank kommentieren, dass der Inflationsdruck, der in den vergangenen Monaten vor allem durch Nahrungsmittelpreise angeheizt wurde, nun deutlich nachlässt. Dies könnte den Druck auf die Zentralbank, die Zinsen zu erhöhen, weiter verringern. Der Leitzins wurde zuletzt Ende Juli bei 0,50 Prozent belassen, und die nächste Zinsentscheidung steht Mitte September an.
Ein weiterer Faktor, der gegen eine Zinserhöhung spricht, ist die jüngste Delle in der japanischen Industrieproduktion. Laut Regierungsdaten ging die Fertigung im Juli um 1,6 Prozent im Monatsvergleich zurück, nachdem sie im Vormonat noch um 2,1 Prozent gestiegen war. Diese unerwartete Entwicklung könnte die Zentralbank dazu veranlassen, ihre Zinspolitik vorerst unverändert zu lassen.

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