LONDON (IT BOLTWISE) – WhatsApp hat eine neue Cyberangriffskampagne aufgedeckt, die gezielt iPhone- und Mac-Nutzer weltweit ins Visier nimmt. Die Angriffe nutzten Sicherheitslücken in der WhatsApp-Plattform und Apple-Geräten aus, um Überwachungen durchzuführen. Besonders betroffen sind offenbar Aktivisten der Zivilgesellschaft.

WhatsApp hat kürzlich eine bedeutende Sicherheitslücke entdeckt, die weltweit iPhone- und Mac-Nutzer betrifft. Diese Schwachstelle wurde von Hackern ausgenutzt, um gezielte Überwachungsmaßnahmen durchzuführen. Laut WhatsApp waren insbesondere Aktivisten der Zivilgesellschaft im Visier dieser Angriffe. Das Unternehmen, das zu Meta gehört, hat die Sicherheitslücken inzwischen geschlossen, die von den Angreifern genutzt wurden.
In einer offiziellen Erklärung gab WhatsApp an, dass die unvollständige Autorisierung von Synchronisationsnachrichten auf verlinkten Geräten in älteren Versionen der WhatsApp-Anwendungen für iOS und Mac es einem unbefugten Nutzer ermöglicht haben könnte, Inhalte von einer beliebigen URL auf dem Gerät eines Ziels zu verarbeiten. Diese Sicherheitslücke, in Kombination mit einer Betriebssystem-Schwachstelle auf Apple-Plattformen, könnte in einem ausgeklügelten Angriff gegen spezifische Nutzer ausgenutzt worden sein.
Berichten zufolge könnten weltweit etwa 200 Nutzer von dieser Spionagekampagne betroffen sein. Amnesty International hat darauf hingewiesen, dass Mitglieder von zivilgesellschaftlichen Organisationen zu den Betroffenen gehören könnten. Donncha O Cearbhaill, Leiter des Sicherheitslabors von Amnesty International, rät betroffenen Nutzern, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, wenn sie eine entsprechende Warnung von WhatsApp erhalten haben.
Die Sicherheitslücke in Apple-Geräten betraf eine zentrale Bildbibliothek, weshalb Nutzern empfohlen wird, ihre Geräte zu aktualisieren und den iOS-Lockdown-Modus oder den erweiterten Schutzmodus von Android zu aktivieren, um sich vor ähnlichen Angriffen zu schützen. Diese Vorfälle unterstreichen die anhaltende Bedrohung durch staatliche Spyware, die Journalisten und Menschenrechtsverteidiger gefährdet.

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