CHARLOTTE (IT BOLTWISE) – Von der Bank of America patentierte Geldautomaten könnten zukünftig neben der Ausgabe von Bargeld auch Zahlungen über das Internet abwickeln. Um die Betriebskosten zu senken, sollen diese Automaten über den eigenen Kunden hinaus anderen Benutzern zur Verfügung zu stehen.

Gemäß einem Patent vom 25. Dezember 2018 hat die Bank of America eine Architektur für eine „ATM as a Service“ entwickelt. Die „ATM“ (Automated Teller Machine = Geldautomat) kann nicht nur Banknoten ausgeben, sondern steht mit Internetservern in Verbindung, die weitere Transaktionen ausführen können. Über diese Server können die vernetzten Geldautomaten Schnittstellen habe zu Techniken wie der Blockchain, öffentlichen Clouds und Microservices.

„In einigen Fällen kann ein Geldautomat die Blockchain und/oder gesicherte Kommunikation nutzen, um Operationen durchzuführen“, heißt es im Patent. So könnte die Maschine auf sichere Weise größere Beträge transferieren. Auch Transaktionen im Rahmen des Internets der Dinge sowie die Anbindung von Geldautomaten mittels WLAN und Bluetooth zählt die Bank zu den möglichen Anwendungen.

Der vernetzte Geldautomat ist eines von vielen Patenten der Bank in Zusammenhang mit der Blockchain. Laut der chinesischen Agentur IPR Daily steht die Bank of America mit 53 Anmeldungen an Position 4 in der Liste der Unternehmen mit den meisten Blockchain-Patenten (Stand: August 2018). Davor liegen Aliba (90), IBM (89) und Mastercard (80).

Geldautomaten der Bank of America könnten zukünftig Zahlungen über die Blockchain und andere Online-Verfahren ausführen.
Geldautomaten der Bank of America könnten zukünftig Zahlungen über die Blockchain und andere Online-Verfahren ausführen (Bild: Pexel)




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