MEXIKO-STADT / LONDON (IT BOLTWISE) – Ein neuer Bericht des US-Justizministeriums offenbart, dass ein Hacker im Auftrag des berüchtigten Drogenbosses El Chapo FBI-Informanten aufspürte und tötete. Der Bericht beschreibt, wie der Hacker 2018 in die Mobilfunkdaten eines FBI-Agenten eindrang und Überwachungskameras in Mexiko-Stadt nutzte, um Informanten zu identifizieren und zu bedrohen.

Ein kürzlich veröffentlichter Bericht des US-Justizministeriums wirft ein neues Licht auf die skrupellosen Methoden des Sinaloa-Kartells unter der Führung von Joaquín ‘El Chapo’ Guzmán. Ein Hacker, der für das Kartell arbeitete, nutzte technische Überwachungsmethoden, um FBI-Informanten in Mexiko-Stadt zu verfolgen und zu eliminieren. Diese Enthüllungen zeigen die gefährlichen Ausmaße der Cyberkriminalität, die von kriminellen Organisationen eingesetzt wird, um ihre Macht zu sichern.
Der Bericht beschreibt detailliert, wie der Hacker 2018 die Mobilfunkdaten eines FBI-Agenten anzapfte, der an dem Fall gegen El Chapo arbeitete. Durch den Zugriff auf die Überwachungskameras in Mexiko-Stadt konnte der Hacker die Bewegungen des Agenten und seiner Kontakte verfolgen. Diese Informationen wurden genutzt, um potenzielle Zeugen einzuschüchtern oder zu töten, was die Ermittlungen erheblich behinderte.
El Chapo, der für den Tod von über 34.000 Menschen verantwortlich gemacht wird, wurde 2019 zu lebenslanger Haft verurteilt. Der Bericht zeigt, dass das Kartell während seines Prozesses in New York versuchte, die Beweise gegen ihn zu untergraben. Die Fähigkeit des Kartells, technische Schwachstellen auszunutzen, stellt eine erhebliche Bedrohung für die Strafverfolgungsbehörden dar und unterstreicht die Notwendigkeit verbesserter Sicherheitsmaßnahmen.
Die US-Behörden erkennen die Herausforderungen an, die durch den technologischen Fortschritt entstehen, der es auch weniger fortgeschrittenen Nationen und kriminellen Organisationen ermöglicht, Sicherheitslücken auszunutzen. Der Bericht empfiehlt der FBI, seine Strategien zur Minderung solcher Risiken zu überarbeiten und das Personal besser zu schulen. Diese Maßnahmen sind entscheidend, um die Integrität von Ermittlungen zu schützen und die Sicherheit von Informanten zu gewährleisten.

- Die besten Bücher rund um KI & Robotik!
- Die besten KI-News kostenlos per eMail erhalten!
- Zur Startseite von IT BOLTWISE® für aktuelle KI-News!
- IT BOLTWISE® kostenlos auf Patreon unterstützen!
- Aktuelle KI-Jobs auf StepStone finden und bewerben!
Stellenangebote

Software Engineer for AI Recommendation Systems (m/w/d)

Dozent Tourismusmanagement Technologien und KI (m/w/d)

Duales Studium BWL - Spezialisierung Artificial Intelligence (B.A.) am Campus oder virtuell

Werkstudent politisches und KI-basiertes Monitoring (m/w/d)

- Künstliche Intelligenz: Dem Menschen überlegen – wie KI uns rettet und bedroht | Der Neurowissenschaftler, Psychiater und SPIEGEL-Bestsellerautor von »Digitale Demenz«
Du hast einen wertvollen Beitrag oder Kommentar zum Artikel "Bericht enthüllt: Hacker für El Chapo verfolgte und tötete FBI-Informanten" für unsere Leser?
Es werden alle Kommentare moderiert!
Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen.
Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte.
Du willst nichts verpassen?
Du möchtest über ähnliche News und Beiträge wie "Bericht enthüllt: Hacker für El Chapo verfolgte und tötete FBI-Informanten" informiert werden? Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den RSS-Hauptfeed oder IT BOLTWISE® bei Google News wie auch bei Bing News abonnieren.
Nutze die Google-Suchmaschine für eine weitere Themenrecherche: »Bericht enthüllt: Hacker für El Chapo verfolgte und tötete FBI-Informanten« bei Google Deutschland suchen, bei Bing oder Google News!