Die Zwickmühle der KI: Warum einige Content Creators eine Pause einlegen und auf KI-Tools verzichten - IT BOLTWISE® x Artificial Intelligence

MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Während die Technologie voranschreitet, stellt sich die Frage, ob künstliche Intelligenz (KI) die menschliche Kreativität fördert oder behindert.



Die Rolle der KI in der Content-Erstellung ist ein heiß diskutiertes Thema, insbesondere unter jenen, die soziale Medien als Plattform für ihre Kreativität nutzen. Auf der Veranstaltung „Snap Sanctuary“ im Rahmen der SXSW-Konferenz stand diese Frage im Mittelpunkt der Diskussionen. Influencerinnen und Influencer äußerten ihre Bedenken darüber, dass KI möglicherweise die menschliche Kreativität ersetzen und einschränken könnte. „Die KI kann Bilder verwenden und Material generieren. Wozu brauchen wir dann noch unser Gehirn?“, fragte die Reisebloggerin Jessica Morrobel besorgt.

Trotz des Potenzials, das KI-Tools wie Midjourney, Dall-E und Aug-X-Labs bieten, indem sie Aufgaben von der Videobearbeitung bis zur Sprachübersetzung übernehmen, haben einige Content Creator ihre Nutzung von generativer KI reduziert. Sie nennen Genauigkeit, Voreingenommenheit und den Verlust an Kreativität als Gründe für ihre Zurückhaltung. Die generative KI, so scheint es, wird eher für prozessgesteuerte, sich wiederholende Aufgaben eingesetzt, als dass sie die kreativen Aspekte der Arbeit ersetzt.

Die Einführung von OpenAIs Text-zu-Video-Generator Sora hat in der Unterhaltungsbranche für Aufsehen gesorgt. Der Schauspieler und Produzent Tyler Perry stoppte sogar eine geplante Studioerweiterung aufgrund der Entwicklungen in der generativen KI. Doch während einige die fortschrittlichen Fähigkeiten von Tools wie Sora als bedrohlich empfinden, glauben andere, dass KI die menschliche Fähigkeit, komplexe und wirkungsvolle Geschichten zu entwickeln, nicht ersetzen kann.

Ein wichtiger Diskussionspunkt ist die Inklusivität der KI. Kahlil Greene, bekannt als „Historiker der Gen Z“, weist darauf hin, dass KI-Technologie oft gesellschaftliche Vorurteile widerspiegelt und die Probleme ungelöster Inklusivität auf KI übertragen könnten. Nneya Richards, eine Reiseautorin, betont ebenfalls, dass die Probleme mit KI in Bezug auf Namensnennung und Bilderklau besonders problematisch für Schöpfer aus marginalisierten Gemeinschaften sind.

Trotz der Herausforderungen und Bedenken bleibt die Frage nach dem Platz der KI in der Kreativwirtschaft weiterhin offen. Während einige sich von der Nutzung generativer KI abwenden, suchen andere nach Wegen, wie Technologie und menschliche Kreativität zusammenarbeiten können, um neue Formen der Content-Erstellung zu ermöglichen.

Die Zwickmühle der KI: Warum einige Content Creators eine Pause einlegen und auf KI-Tools verzichten
Die Zwickmühle der KI: Warum einige Content Creators eine Pause einlegen und auf KI-Tools verzichten (Foto: DALL-E, IT BOLTWISE)
Hinweis: Teile dieses Textes könnten mithilfe Künstlicher Intelligenz generiert worden sein.



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