PARIS / LONDON (IT BOLTWISE) – Die europäische Raumfahrtagentur ESA hat mit ihrer JUICE-Mission einen weiteren Meilenstein erreicht. Der Jupiter Icy Moons Explorer hat erfolgreich einen Vorbeiflug an der Venus absolviert, um Schwung für seine Reise zu Jupiters Monden zu holen. Diese Mission könnte entscheidende Hinweise auf die Möglichkeit von Leben jenseits der Erde liefern.

Die europäische Raumfahrtagentur ESA hat mit ihrer JUICE-Mission einen weiteren Meilenstein erreicht. Der Jupiter Icy Moons Explorer, kurz JUICE, hat erfolgreich einen Vorbeiflug an der Venus absolviert. Diese Mission ist Teil eines komplexen Manövers, das die Schwerkraft verschiedener Himmelskörper nutzt, um die Sonde effizient zu ihrem Ziel zu bringen: die Erforschung der eisigen Monde Jupiters.
JUICE, ein 6.000 Kilogramm schwerer Raumfahrzeug, ist darauf ausgelegt, die drei größten Monde Jupiters zu untersuchen: Ganymed, Kallisto und Europa. Diese Monde sind von besonderem Interesse, da sie unter ihrer eisigen Oberfläche Ozeane beherbergen könnten, die potenziell Leben ermöglichen. Besonders Europa steht im Fokus der Wissenschaftler, da es als einer der vielversprechendsten Orte für die Suche nach außerirdischem Leben gilt.
Der Vorbeiflug an der Venus mag auf den ersten Blick ungewöhnlich erscheinen, da er in die entgegengesetzte Richtung von Jupiter führt. Doch dieses Manöver ist ein cleverer Schachzug, um die Schwerkraft der Venus zu nutzen und die Geschwindigkeit der Sonde zu erhöhen, ohne zusätzlichen Treibstoff zu verbrauchen. Diese Technik, bekannt als Gravitationsslingshot, ist ein bewährtes Mittel in der Raumfahrt, um interplanetare Reisen effizienter zu gestalten.
Während des Vorbeiflugs an der Venus mussten die Sensoren der Sonde aufgrund der extremen Hitze abgeschaltet werden, was bedeutet, dass keine Bilder von diesem Ereignis zur Verfügung stehen. Dennoch war der Vorbeiflug ein Erfolg und ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur endgültigen Ankunft im Jupiter-System im Jahr 2031. Die nächste Etappe der Reise wird ein weiterer Vorbeiflug an der Erde im Jahr 2026 sein, um die Flugbahn weiter zu optimieren.

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