FRANKFURT / LONDON (IT BOLTWISE) – Der europäische Automarkt zeigt Anzeichen einer Erholung, da die Neuzulassungen im Juli um 5,9 Prozent gestiegen sind. Deutschland und Spanien verzeichneten deutliche Zuwächse, während Frankreich und Großbritannien Rückgänge hinnehmen mussten. Trotz der positiven Entwicklung bleibt die Schuldentragfähigkeit im Euroraum ein potenzielles Risiko für den Euro.

Der europäische Automarkt hat im Juli eine bemerkenswerte Erholung erlebt, wobei die Neuzulassungen von Pkw um 5,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen sind. Diese positive Entwicklung ist vor allem auf die starken Zuwächse in Deutschland und Spanien zurückzuführen, die um 11 Prozent beziehungsweise 17 Prozent zulegten. Im Gegensatz dazu mussten Italien und Großbritannien Rückgänge von 5 Prozent und Frankreich sogar von knapp 8 Prozent hinnehmen.
Der Euro konnte sich im Tagesverlauf erholen, nachdem er zuvor durch politische Entwicklungen in Frankreich unter Druck geraten war. Die Verabschiedung des Haushalts in Frankreich hatte zunächst für Unsicherheit gesorgt, doch die Währung konnte ihre Verluste weitgehend ausgleichen. Devisenexperten warnen jedoch, dass die Schuldentragfähigkeit im Euroraum ein wiederkehrendes Problem für den Euro darstellen könnte.
Auf dem Rohstoffmarkt zeigte sich ein gemischtes Bild. Während der Ölpreis aufgrund unerwartet gesunkener Rohöllagerbestände in den USA um etwa 1 Prozent anstieg, blieb der Goldpreis weitgehend stabil. Die Einführung zusätzlicher US-Zölle auf indische Waren könnte den Ölmarkt weiter beeinflussen, da weniger russisches Öl auf den Markt kommen könnte.
Im Unternehmenssektor hat Continental einen Käufer für sein Geschäft mit Gummiprodukten gefunden. Die US-Industrieholding Regent übernimmt das Contitech-Geschäftsfeld OESL, das zuletzt einen Jahresumsatz von 1,9 Milliarden Euro erzielte. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Gleichzeitig hat Delivery Hero seine Gewinnprognosen für 2025 aufgrund von Wechselkursverlusten gesenkt, bleibt jedoch optimistisch hinsichtlich Umsatz und Bruttowarenwert.
Der Energiekonzern EON hat mit der Ausgabe von zwei grünen Anleihen 1,1 Milliarden Euro eingesammelt, um grüne Projekte zu finanzieren. Die starke Nachfrage nach diesen Anleihen zeigt das wachsende Interesse an nachhaltigen Investitionen. Auch im Mediensektor gibt es Bewegung: MFE-Mediaforeurope hat durch den Ausstieg der tschechischen Holding PPF die Mehrheit an Prosiebensat1 erlangt.

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