PARIS / LONDON (IT BOLTWISE) – Ein massiver Finanzbetrug erschüttert die französische Modekette Kiabi, bei dem rund 100 Millionen Euro veruntreut wurden. Die ehemalige Finanzchefin der Kette steht im Zentrum der Ermittlungen, während die Suche nach dem verschwundenen Vermögen in vollem Gange ist. Die Ermittler konzentrieren sich auf die Rückverfolgung der Gelder, die über mehrere Konten in Europa und der Türkei geflossen sind.

Der spektakuläre Fall eines Finanzbetrugs in Höhe von 100 Millionen Euro bei der französischen Modekette Kiabi sorgt weiterhin für Schlagzeilen. Die ehemalige Finanzchefin der Kette, die im Zentrum der Ermittlungen steht, wird beschuldigt, die Gelder auf ein Konto bei der Volksbank Düsseldorf Neuss überwiesen zu haben, bevor sie diese in die Türkei transferierte. Die Pariser Staatsanwaltschaft hat bestätigt, dass die Verdächtige weiterhin in Untersuchungshaft sitzt, während die Suche nach dem verschwundenen Vermögen andauert.
Die Ermittler stehen vor der Herausforderung, die komplexen Geldflüsse nachzuvollziehen, die über mehrere internationale Konten liefen. Besonders brisant ist, dass die Modekette im Sommer 2024 auf die Gelder zugreifen wollte, diese jedoch spurlos verschwunden waren. Die ehemalige Finanzchefin, die zuletzt in der Luxusbranche in Florida tätig war, wurde bei ihrer Landung mit einem Privatjet auf Korsika festgenommen. Im Gepäck fanden die Ermittler Schmuck und Luxusgüter im Wert von über 500.000 Euro.
Die Pariser Staatsanwaltschaft hat mitgeteilt, dass die Verdächtige in Frankreich über kein nennenswertes Vermögen verfügt, was die Ermittlungen zusätzlich erschwert. Der Fokus liegt nun darauf, mögliche Vermögenswerte im Ausland zu identifizieren und zu beschlagnahmen. In den USA hat Kiabi bereits ein zivilrechtliches Verfahren eingeleitet, um Zugriff auf Immobilien zu erhalten, die mit dem ergaunerten Geld erworben worden sein sollen. Laut Berichten wurden dabei mehrere hochpreisige Immobilien und Kunstobjekte entdeckt.
Auch die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft ermittelt weiter wegen Betrug, Urkundenfälschung und Untreue. Die Volksbank selbst hatte Anzeige erstattet, nachdem sie mit einer Forderung von über 100 Millionen Euro konfrontiert wurde. Der Fall wirft ein Schlaglicht auf die Notwendigkeit strengerer Kontrollen und Sicherheitsmaßnahmen im Finanzsektor, um derartige Betrugsfälle in Zukunft zu verhindern.

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