LONDON (IT BOLTWISE) – Die Partnerschaft zwischen Meta und Scale AI, die erst im Juni mit einer Investition von 14,3 Milliarden US-Dollar begann, zeigt bereits erste Risse. Trotz der massiven Investition zieht Meta andere Datenanbieter vor, was Fragen zur Qualität der von Scale AI bereitgestellten Daten aufwirft.

Die Partnerschaft zwischen Meta und Scale AI, die im Juni mit einer Investition von 14,3 Milliarden US-Dollar begann, steht bereits auf wackeligen Beinen. Meta hat CEO Alexandr Wang und mehrere Führungskräfte von Scale AI eingestellt, um die Meta Superintelligence Labs (MSL) zu leiten. Doch nur wenige Monate später zeigen sich Spannungen, da Meta auch mit anderen Datenanbietern wie Mercor und Surge zusammenarbeitet.
Ein wesentlicher Punkt der Unzufriedenheit scheint die Qualität der von Scale AI bereitgestellten Daten zu sein. Trotz der hohen Investition von Meta bevorzugen Forscher in den TBD Labs, der Kerneinheit für die Entwicklung von KI-Superintelligenz, die Daten von Mercor und Surge. Diese Anbieter haben sich von Anfang an auf hochqualifizierte Fachkräfte konzentriert, während Scale AI ursprünglich auf ein kostengünstiges Crowdsourcing-Modell setzte.
Die Abwanderung von Führungskräften und Forschern verstärkt die Unsicherheit. Ruben Mayer, der von Scale AI zu Meta wechselte, hat das Unternehmen bereits nach zwei Monaten verlassen. Auch andere Top-Forscher, die von OpenAI zu Meta kamen, haben das Unternehmen wieder verlassen, was auf interne Spannungen und Frustrationen über die Bürokratie eines großen Unternehmens hindeutet.
Meta versucht, seine KI-Entwicklung zu stabilisieren und hat in den USA mehrere große Rechenzentren angekündigt, darunter das 50 Milliarden Dollar teure Hyperion in Louisiana. Trotz dieser Bemühungen bleibt die Frage offen, ob Meta die notwendige Stabilität und das Talent sichern kann, um im Wettbewerb mit OpenAI und Google zu bestehen.

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