DUBLIN / LONDON (IT BOLTWISE) – Jamie Dimon, der CEO von JPMorgan Chase, hat europäische Führungskräfte gewarnt, dass sie im globalen Wettbewerb hinter den USA und China zurückfallen. Bei einer Veranstaltung in Dublin, die vom irischen Außenministerium organisiert wurde, betonte Dimon, dass Europa in den letzten 10 bis 15 Jahren von 90 Prozent des US-BIP auf 65 Prozent gefallen sei. Diese Entwicklung sei besorgniserregend und er forderte die europäischen Nationen auf, ihre Wirtschaften signifikant zu reformieren, um wieder Wachstum zu erzielen.
Jamie Dimon, der CEO von JPMorgan Chase, hat kürzlich bei einer Veranstaltung in Dublin europäische Führungskräfte darauf hingewiesen, dass Europa im globalen Wettbewerb hinter den USA und China zurückfällt. Er betonte, dass der Anteil Europas am US-BIP in den letzten Jahren von 90 Prozent auf 65 Prozent gesunken sei, was eine ernsthafte Herausforderung für die Wettbewerbsfähigkeit des Kontinents darstellt. Dimon, eine der einflussreichsten Stimmen in der globalen Finanzwelt, unterstrich die Notwendigkeit für Europa, seine Wirtschaften zu reformieren und zu stärken.
Diese Warnung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Europa mit erheblichen wirtschaftlichen Herausforderungen konfrontiert ist. Mario Draghi, der ehemalige Präsident der Europäischen Zentralbank, hatte bereits im letzten Jahr eine neue Industriepolitik für Europa gefordert, die jährliche Investitionen von 800 Milliarden Euro vorsieht, um mit den USA und China konkurrieren zu können. Dimon hob hervor, dass europäische Unternehmen zwar immer noch groß und erfolgreich sind, jedoch an globalem Einfluss verlieren.
Dimon kritisierte auch die entspannte Haltung der Finanzmärkte gegenüber den wiederholten Drohungen von Donald Trump, hohe Zölle zu erheben. Er warnte davor, dass die Märkte zu selbstgefällig geworden seien, obwohl Trump bisher von seinen größten Drohungen zurückgetreten sei. Diese sogenannte ‘Taco-Trade’-Strategie, bei der Trump letztendlich zurückweicht, könnte jedoch nicht immer Bestand haben, insbesondere wenn die US-Wirtschaft schwächelt.
In Bezug auf die politische Landschaft in den USA äußerte Dimon Bedenken über die Zukunft von Donald Trump, sollte die Wirtschaft schwächeln. Er kritisierte auch die Demokraten und fragte, was sie sich bei ihrer ‘Wokeness’ gedacht hätten. Dimon äußerte sich auch zu möglichen politischen Ambitionen und erwähnte, dass er in Erwägung ziehen könnte, selbst in die Politik zu gehen, falls Trump seinen Sohn Eric als Kandidaten bevorzugen sollte.
Die Aussagen von Dimon werfen ein Schlaglicht auf die Herausforderungen, vor denen Europa steht, und die Notwendigkeit, seine wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Die EU muss möglicherweise tiefgreifende Reformen in Betracht ziehen, um ihre Position auf der globalen Bühne zu behaupten und mit den wirtschaftlichen Schwergewichten USA und China Schritt zu halten.
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