BERLIN / LONDON (IT BOLTWISE) – Eine internationale Studie zeigt, dass junge Menschen heute unglücklicher sind als je zuvor. Soziale Medien und globale Krisen verstärken den Druck auf die Jugend, was zu einem Anstieg von psychischen Belastungen führt. Die Forschungsergebnisse werfen Fragen auf, wie Politik und Gesellschaft auf diese alarmierende Entwicklung reagieren sollten.

In den letzten Jahrzehnten hat sich das Verständnis von Lebensglück und Zufriedenheit grundlegend gewandelt. Während früher angenommen wurde, dass das Lebensglück im Alter zunimmt, zeigt eine aktuelle internationale Studie, dass heute vor allem die jüngeren Generationen unter einem erheblichen Druck stehen. Diese Entwicklung wird durch die allgegenwärtige Präsenz sozialer Medien und die Auswirkungen globaler Krisen wie der Finanz- und Coronakrise verstärkt.
Soziale Medienplattformen wie TikTok und Instagram spielen eine zentrale Rolle in diesem Phänomen. Jugendliche sind einem ständigen Vergleich mit oft unrealistischen Idealen ausgesetzt, was zu Minderwertigkeitsgefühlen und Depressionen führen kann. Besonders betroffen sind Mädchen, die online häufiger sexualisiert und angegriffen werden. Die Soziologin Hilke Brockmann beschreibt dies als einen Teufelskreis, in dem das Smartphone zum Spiegel permanenter Unzulänglichkeit wird.
Die Datenlage ist zwar unsicher, doch die Botschaft der Forscher ist klar: Junge Menschen sind anfälliger für Stress, Ängste und depressive Verstimmungen. Diese psychischen Probleme verschwinden nicht einfach, sondern prägen ganze Biografien. Schlechtere Schulleistungen und geringere Chancen auf dem Arbeitsmarkt sind nur einige der langfristigen Folgen.
Die Frage, die sich stellt, ist nicht, ob diese Entwicklung alarmierend ist, sondern wie Politik und Gesellschaft darauf reagieren sollten. Wenn es nicht gelingt, jungen Menschen rechtzeitig zu helfen, droht der Gesellschaft ein Verlust, der sich in Statistiken nie vollständig abbilden lässt. Es ist an der Zeit, dass Maßnahmen ergriffen werden, um die psychische Gesundheit der Jugend zu stärken und ihnen eine bessere Zukunft zu ermöglichen.

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