AMSTERDAM / LONDON (IT BOLTWISE) – Die Bedeutung von Erdbeobachtungssatelliten im Kampf gegen den Klimawandel nimmt stetig zu. Auf der SmallSat Europe Veranstaltung in Amsterdam wurde deutlich, wie entscheidend kleine Satelliten für die Überwachung und Analyse von Klimadaten sind.

Die Erdbeobachtung (EO) spielt eine immer wichtigere Rolle im Kampf gegen den Klimawandel. Auf der SmallSat Europe Veranstaltung in Amsterdam wurde die Bedeutung kleiner Satelliten für die Überwachung und Analyse von Klimadaten hervorgehoben. Peter de Selding, Mitbegründer und Chefredakteur des Space Intel Report, moderierte die Sitzung zur Erdbeobachtung und Klimamonitoring. Er betonte, dass die EU-unterstützte ‘Space Act’ europäischen Akteuren einen Vorteil gegenüber nicht-europäischen Konkurrenten verschaffen soll.
Dr. Malcolm Davidson von der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) erläuterte, dass seine Abteilung eine Vielzahl von EO-Projekten betreut, darunter die langfristige Mission Copernicus. Diese Projekte umfassen sowohl meteorologische als auch wissenschaftliche Forschungsmissionen, die sich auf die Messung von Klimaveränderungen aus dem Weltraum konzentrieren. Die ESA verfolgt mit ihren ‘Scout’-Missionen einen schnellen Marktzugang und reagiert damit auf die steigende Nachfrage nach kleinen Satelliten.
Andrea Vena, Chief Climate and Sustainability Officer der ESA, erklärte, dass die ESA eine Vorbildfunktion in der Branche einnehmen möchte, insbesondere in Bezug auf Nachhaltigkeit und im Rahmen der Green Agenda der ESA. Diese Initiativen sollen die Raumfahrtindustrie dazu anregen, nachhaltigere Praktiken zu übernehmen.
Jarkko Antila, CEO von Kuva Space Oy, plant, bis Ende des Jahrzehnts 100 Satelliten in den Orbit zu bringen. Diese Flotte soll eine kontinuierliche Überwachung ermöglichen, die von der Beobachtung ganzer Kontinente bis hin zu einzelnen Dörfern reicht. Die Daten sollen in Echtzeit verfügbar sein, unterstützt durch On-Board-Verarbeitung. Die finnische Regierung und private Investoren unterstützen dieses ambitionierte Projekt.
Nina Soleng von Kongsberg Satellite Services berichtete stolz, dass die beeindruckende Bodenstation von K-Sat in Svalbard im neuesten Mission Impossible Film zu sehen ist. Sie wies darauf hin, dass der Klimawandel in der Arktis viermal schneller voranschreitet als im globalen Durchschnitt, was die Bedeutung der Erdbeobachtung in dieser Region unterstreicht.
Dr. Marco Esposito von cosine Remote Sensing erklärte, dass sein Unternehmen Messlösungen für weit entfernte Teile des Weltraums entwickelt. Auf der Erde konzentriert sich das Unternehmen auf Sensoren und leistungsstarke Computer, die zur Überwachung von Erdrutschen, Überschwemmungen und ähnlichen Ereignissen eingesetzt werden.

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