FRANKFURT / LONDON (IT BOLTWISE) – Am Frankfurter Flughafen wird eine neue Scanner-Technologie eingeführt, die es Passagieren ermöglicht, größere Flüssigkeitsmengen im Handgepäck mitzuführen. Diese Innovation könnte die Sicherheitskontrollen erheblich beschleunigen und den Reisekomfort verbessern.

Am Frankfurter Flughafen, dem größten Deutschlands, wird eine neue Scanner-Technologie eingeführt, die es Passagieren erlaubt, größere Flüssigkeitsmengen im Handgepäck mitzuführen. Ab Mitte September können Flaschen mit bis zu zwei Litern Inhalt an bestimmten Kontrollspuren mitgeführt werden, vorausgesetzt, die Scanner sind mit der neuesten CT-Technik ausgestattet. Diese Technik ermöglicht eine präzisere Untersuchung von Flüssigkeiten und unterscheidet sie zuverlässig von Sprengstoffen.
Die Einführung dieser Technologie ist Teil eines umfassenden Tests, der auch am Flughafen München durchgeführt wird. Dort sind bereits 20 Scanner mit der aus der Medizin bekannten Computertomografie im Einsatz. Diese Scanner bieten eine dreidimensionale Durchleuchtung des Gepäcks und liefern detaillierte Bilder, die eine schnellere und genauere Kontrolle ermöglichen.
Die EU hat im Juli frühere Sicherheitsbedenken aufgegeben und die Scanner grundsätzlich freigegeben. Ein Software-Update ermöglicht es den Geräten, größere Flüssigkeitsmengen sicher zu untersuchen. Derzeit sind rund 700 Geräte des britischen Herstellers Smiths Detection in 21 EU-Ländern im Einsatz oder werden installiert. Auch am Berliner Flughafen BER werden alle neuen Geräte mit der erforderlichen Software ausgestattet.
Die neuen Scanner sind nicht nur schneller, sondern auch effizienter. Sie liefern ohne Tempoverlust Hunderte von Aufnahmen des Gepäckstücks, was die Wartezeiten an den Kontrollstellen erheblich verkürzt. Zusätzlich werden neuartige Ganzkörperscanner getestet, die den Passagieren erlauben, die Sicherheitskontrollen ohne anzuhalten zu durchlaufen. Diese Entwicklungen könnten die Effizienz und den Komfort an Flughäfen in ganz Europa maßgeblich verbessern.

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