SANTA CLARA / LONDON (IT BOLTWISE) – NVIDIA hat im zweiten Quartal einen neuen Umsatzrekord aufgestellt und damit die Erwartungen der Wall Street übertroffen. Trotz dieser Erfolge sind die Aktien des Unternehmens nachbörslich um 2,3 % gefallen, was auf die anhaltenden Sorgen der Investoren über eine mögliche KI-Blase und die Auswirkungen von Handelskonflikten zwischen den USA und China hinweist.

NVIDIA, der führende Hersteller von Grafikprozessoren, hat im zweiten Quartal einen neuen Umsatzrekord aufgestellt und damit die Erwartungen der Wall Street übertroffen. Trotz eines bereinigten Gewinns pro Aktie von 1,08 US-Dollar bei einem Umsatz von 46,74 Milliarden US-Dollar, was über den Prognosen von 1,01 US-Dollar Gewinn pro Aktie bei 46,05 Milliarden US-Dollar Umsatz lag, fielen die Aktien des Unternehmens nachbörslich um 2,3 %. Dies deutet darauf hin, dass die Investoren weiterhin besorgt über eine mögliche KI-Blase und die Auswirkungen der Handelskonflikte zwischen den USA und China sind.
Ein wesentlicher Faktor für die Unsicherheit der Investoren ist die geopolitische Lage, insbesondere die Handelskonflikte zwischen den USA und China. NVIDIA hat in seinem Ausblick keine Lieferungen seiner H20-Chips nach China eingeplant, was auf die anhaltenden Spannungen zwischen den beiden Ländern zurückzuführen ist. Anfang des Jahres hatte die US-Regierung den Verkauf von KI-Chips nach China verboten, was NVIDIA im ersten Quartal einen finanziellen Verlust von 4,5 Milliarden US-Dollar einbrachte. Trotz dieser Herausforderungen sieht NVIDIA in China einen potenziellen Markt von 50 Milliarden US-Dollar.
Die Bedeutung des chinesischen Marktes für NVIDIA kann nicht unterschätzt werden. Rund 50 % der weltweit führenden KI-Forscher befinden sich in China, und viele der führenden Open-Source-Modelle werden dort entwickelt. Jensen Huang, CEO von NVIDIA, betonte die Notwendigkeit, auf dem chinesischen Markt präsent zu sein, um das Wachstum des Unternehmens zu sichern. NVIDIA plant, zwischen 2 und 5 Milliarden US-Dollar an H20-Chips nach China zu liefern, sofern sich die geopolitischen Spannungen entspannen.
Trotz der Herausforderungen bleibt die Nachfrage nach NVIDIAs neuesten KI-Superchips, Blackwell, hoch. Die Produktion läuft auf Hochtouren, und das Unternehmen sieht sich gut positioniert, um von der steigenden Nachfrage nach KI-Infrastruktur zu profitieren. Analysten wie Dan Ives von Wedbush Securities sehen in NVIDIAs Ergebnissen eine Bestätigung für die Bedeutung der KI-Revolution, insbesondere da große Technologieunternehmen wie Meta, Microsoft, Amazon und Alphabet stark in KI-Infrastruktur investieren.


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