GAZA / LONDON (IT BOLTWISE) – Die Vereinten Nationen schlagen Alarm: Eine drohende Hungersnot im Gazastreifen könnte Hunderttausende Menschen betreffen, darunter viele Kinder. Der UN-Sicherheitsrat fordert eine Feuerpause, um die humanitäre Krise zu lindern. Währenddessen gibt es Kontroversen um die Berichterstattung über die Lage.

Die humanitäre Lage im Gazastreifen hat sich dramatisch zugespitzt, und die Vereinten Nationen warnen vor einer drohenden Hungersnot, die Hunderttausende Menschen, darunter viele Kinder, betreffen könnte. Die stellvertretende UN-Nothilfekoordinatorin Joyce Msuya hat die internationale Gemeinschaft aufgerufen, dringend zu handeln, um das Schlimmste zu verhindern. Laut Msuya sind derzeit über eine halbe Million Menschen in der Region akut gefährdet, und diese Zahl könnte bis Ende September auf 640.000 ansteigen.
Besonders besorgniserregend sind die Prognosen für Kinder unter fünf Jahren. Mindestens 132.000 von ihnen könnten bis Mitte nächsten Jahres von schwerer Unterernährung betroffen sein. Diese alarmierenden Zahlen stammen aus einem Bericht der IPC-Initiative, die die Nahrungsmittelunsicherheit in Krisengebieten bewertet. Laut der Initiative sind die Kriterien für eine Hungersnot im Gazastreifen erfüllt.
Israel hat den Bericht jedoch scharf kritisiert und fordert dessen Rücknahme. Der Generaldirektor des israelischen Außenministeriums, Eden Bar Tal, bezeichnete den Bericht als “gefälscht” und warf ihm methodische Unzulänglichkeiten vor. Israel droht, Beweise für die behaupteten Fehler vorzulegen und die Geldgeber der Initiative aufzufordern, die finanzielle Unterstützung einzustellen, falls nicht innerhalb von zwei Wochen ein neuer Bericht eingereicht wird.
Vor diesem Hintergrund haben fast alle Mitgliedsstaaten des UN-Sicherheitsrats, mit Ausnahme der USA, zu einer konzertierten Aktion aufgerufen. Auf Initiative von Guyana und Slowenien forderten sie in einer gemeinsamen Erklärung eine sofortige Feuerpause, die Freilassung aller Geiseln sowie eine Intensivierung der Hilfslieferungen. Insbesondere wird Israel davon abgeraten, eine militärische Offensive gegen die Stadt Gaza zu starten.

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