SAN JUAN / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die US-Behörden haben eine Untersuchung gegen Dan Morehead, den Gründer des renommierten Krypto-Investmentunternehmens Pantera Capital, eingeleitet. Der Vorwurf: Mögliche Verstöße gegen US-Steuergesetze nach seinem Umzug nach Puerto Rico.

Dan Morehead, Gründer von Pantera Capital, steht im Fokus einer Untersuchung der US-Behörden. Der Verdacht: Er könnte US-Steuergesetze verletzt haben, indem er über 850 Millionen US-Dollar an Investitionsgewinnen als steuerfrei deklarierte, nachdem er nach Puerto Rico gezogen war. Diese Untersuchung fällt in eine Zeit, in der der Finanzausschuss des Senats verstärkt auf wohlhabende Individuen achtet, die nach Puerto Rico umgezogen sind, um US-Steuern zu vermeiden. Die Gesetze Act 20 und Act 22, die 2012 verabschiedet wurden, sollen die Verlagerung von Dienstleistungen und wohlhabenden Personen nach Puerto Rico fördern. Diese Regelungen sind mittlerweile Teil von Act 60. Laut einem Brief von Senator Ron Wyden, dem führenden Demokraten im Finanzausschuss, könnte Morehead die Steuerbefreiungen für Einwohner Puerto Ricos falsch angewendet haben. Pantera Capital, das erste Krypto-Investmentunternehmen in den USA, hat mit seinen frühen Investitionen beeindruckende Renditen erzielt. Der Bitcoin-Fonds des Unternehmens, der im Juli 2013 gestartet wurde, verzeichnete eine Wertsteigerung von über 1.000-fach im Vergleich zu den ursprünglichen Bitcoin-Käufen. Derzeit verwaltet Pantera über 5 Milliarden US-Dollar an Vermögenswerten, wobei fast die Hälfte des Kapitals außerhalb der USA investiert ist. Die Untersuchung könnte weitreichende Folgen für die Krypto- und Finanzbranche haben, insbesondere in Bezug auf die Steuerpraktiken von Investoren, die in steuerlich begünstigte Gebiete umziehen. Experten warnen, dass solche Untersuchungen die Attraktivität von Puerto Rico als Steuerparadies für Krypto-Investoren beeinträchtigen könnten. Die STAR konnte Morehead nicht erreichen, der die Vorwürfe jedoch zurückweist.

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