LONDON (IT BOLTWISE) – Die globalen Aktienmärkte zeigten sich am Dienstag von ihrer volatilen Seite. Während der DAX zunächst mit Gewinnen in den Handel startete, schloss er letztlich im Minus. Auch der Dow Jones in den USA musste Verluste hinnehmen. Gleichzeitig sorgt die Ankündigung der EU, Vergeltungszölle vorzubereiten, für Unsicherheit. Inmitten dieser Entwicklungen erhielt NVIDIA die Erlaubnis, seine Chips wieder nach China zu exportieren.

Die internationalen Aktienmärkte standen am Dienstag unter dem Einfluss zahlreicher Unsicherheiten. Der deutsche Leitindex DAX begann den Handelstag mit einem Plus, konnte jedoch die anfänglichen Gewinne nicht halten und schloss mit einem Minus von 0,42 Prozent bei 24.060,29 Punkten. Diese Volatilität ist vor allem auf die anhaltenden Spannungen im Handelskonflikt zwischen den USA und der EU zurückzuführen. Die Europäische Union hat angekündigt, Vergeltungszölle vorzubereiten, falls die USA ihre angedrohten Importzölle umsetzen.
Auch in den USA zeigten sich die Märkte uneinheitlich. Der Dow Jones startete nahezu unverändert, verlor jedoch im Tagesverlauf an Boden und schloss 0,98 Prozent tiefer bei 44.023,29 Punkten. Der NASDAQ Composite konnte seine anfänglichen Gewinne nicht vollständig halten, während der NASDAQ 100 und der S&P 500 neue Rekorde markierten. Die jüngsten Inflationsdaten aus den USA sorgten kaum für Bewegung, da die Kerninflationsrate den Erwartungen entsprach.
In einem positiven Licht steht die Nachricht, dass der US-Technologiekonzern NVIDIA nach monatelangen Beschränkungen wieder seine KI-Chips nach China exportieren darf. Diese Entscheidung der US-Regierung könnte den Tech-Sektor beleben, da auch Konkurrent AMD plant, seine Chips nach China zu liefern. NVIDIA-Chef Jensen Huang äußerte sich optimistisch über die Möglichkeit, Anträge für Ausfuhrlizenzen zu stellen.
In Asien zeigten sich die Märkte ebenfalls uneinheitlich. Während der Nikkei 225 in Tokio um 0,55 Prozent zulegte, verzeichnete der Shanghai Composite einen Rückgang um 0,42 Prozent. Der Hang Seng in Hongkong hingegen schloss mit einem Plus von 1,45 Prozent. Die Unsicherheiten über die US-Zollpolitik belasten weiterhin die Kauflaune der Investoren, obwohl robuste Konjunkturdaten aus China vorliegen.
Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in China bleiben herausfordernd. Das Bruttoinlandsprodukt stieg im zweiten Quartal um 5,2 Prozent, was den Erwartungen entsprach, jedoch hinter dem Wachstum des ersten Quartals zurückblieb. Experten von Goldman Sachs erwarten keine groß angelegten Konjunkturprogramme der chinesischen Regierung, sondern eher gezielte Maßnahmen zur Stabilisierung des Immobiliensektors und des Arbeitsmarktes.
Insgesamt bleibt die Lage an den globalen Märkten angespannt. Die Unsicherheiten im Handelskonflikt und die Entwicklungen in der Tech-Branche werden weiterhin genau beobachtet. Analysten gehen davon aus, dass der politische Druck auf die US-Notenbank, ihre Zinspolitik zu lockern, zunehmen könnte, insbesondere aus dem Weißen Haus.


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