WIEN / LONDON (IT BOLTWISE) – Der Wiener Aktienmarkt hat die Woche mit deutlichen Verlusten beendet. Der ATX fiel um 0,8 Prozent auf 4.614,4 Punkte, was zu einem Wochenverlust von 3,6 Prozent führte. Die geopolitischen Unsicherheiten und die US-Zollpolitik belasten weiterhin die Stimmung an den Märkten.

Der Wiener Aktienmarkt hat die Handelswoche mit einem klaren Minus abgeschlossen. Am Freitag verzeichnete der Leitindex ATX einen Rückgang um 0,8 Prozent und schloss bei 4.614,4 Punkten. Dies führte zu einem Wochenverlust von 3,6 Prozent. Der breitere ATX Prime verlor ebenfalls 0,8 Prozent und endete bei 2.304,5 Zählern. Die Marktteilnehmer hielten sich vor dem langen Wochenende in den USA zurück, wie der Marktexperte Andreas Lipkow erklärte.
Die am Freitag veröffentlichten Inflationsdaten hatten keinen merklichen Einfluss auf den Handel. Dennoch bleibt die Stimmung an den Börsen aufgrund der geopolitischen Unsicherheiten, insbesondere des Ukraine-Kriegs und der US-Zollpolitik, getrübt. In Deutschland stiegen die Verbraucherpreise im August um 2,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, während die Inflationsrate in Italien konstant bei 1,7 Prozent blieb. In Frankreich und Spanien fiel die Teuerung geringer aus als erwartet.
Unternehmensseitig meldete der Immobilienentwickler Warimpex Zahlen für das erste Halbjahr und konnte seinen Verlust eindämmen. Trotz zwischenzeitlicher Kursabschläge von vier Prozent schlossen die Warimpex-Aktien unverändert. Die schwergewichteten Banken im ATX notierten allesamt im Minus. Raiffeisen verlor 1,9 Prozent, während Erste Group und BAWAG jeweils um 0,8 Prozent sanken.
Einige wenige Titel konnten jedoch zulegen. Die Aktien des Energieversorgers EVN stiegen um 1,7 Prozent, während SBO und Uniqa ebenfalls leichte Gewinne verzeichneten. Erste Group Research veröffentlichte eine Analyse zur Baubranche und passte die Kursziele für Wienerberger und Strabag an. Während das Kursziel für Wienerberger leicht gesenkt wurde, hob man das Kursziel für Strabag an.

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