WASHINGTON D.C. / LONDON (IT BOLTWISE) – In den USA sorgt der neue Chef der Federal Housing Finance Agency, Bill Pulte, für Aufsehen. Anstatt sich auf die Stärkung des Wohnungsfinanzierungssystems zu konzentrieren, nutzt er seine Position, um politische Gegner von Präsident Trump ins Visier zu nehmen. Pulte greift auf Immobilienunterlagen zurück, um Vorwürfe des Hypothekenbetrugs zu erheben und Ermittlungen anzustoßen.

Bill Pulte, der neue Chef der Federal Housing Finance Agency (FHFA), hat sich in den USA als politisches Druckmittel von Präsident Donald Trump etabliert. Ursprünglich mit dem Ziel angetreten, das Wohnungsfinanzierungssystem zu stärken, nutzt Pulte seine Position nun, um politische Gegner Trumps ins Visier zu nehmen. Dabei greift er auf Immobilienunterlagen zurück, um Vorwürfe des Hypothekenbetrugs zu erheben und Ermittlungen anzustoßen.
Ein aktueller Fall betrifft Lisa Cook, ein Mitglied des Federal Reserve Boards. Pulte behauptet, Cook habe zwei Häuser als Hauptwohnsitz angegeben, um günstigere Hypothekenzinsen zu erhalten. Trump nutzt diese Anschuldigungen, um Cook aus dem Amt zu drängen und mehr Kontrolle über die Federal Reserve zu erlangen. Cook plant, sich gegen ihre Absetzung zu wehren, was zu einem Rechtsstreit führen könnte, der die amerikanische Wirtschaft nachhaltig beeinflussen könnte.
Pulte, ein Erbe eines Bauimperiums, ist bekannt für seine Nähe zu Trump. Er hat in der Vergangenheit großzügige Spenden an Trump und dessen Verbündete geleistet, was Fragen zu seiner Ernennung aufwirft. Kritiker bemängeln, dass Pulte seine Position missbraucht, um politische Gegner zu verfolgen, während er ähnliche Fälle bei Trump-freundlichen Politikern ignoriert.
Die Nutzung von Regierungsressourcen für politische Zwecke ist nicht neu, doch Pultes Vorgehen zeigt, wie tiefgreifend Trump seine Agenda in verschiedene Regierungsbereiche integriert hat. Während die FHFA unter Pulte zu einem Instrument der politischen Vergeltung wird, bleibt unklar, ob die rechtlichen Grundlagen für seine Anschuldigungen ausreichend sind. Die Debatte um die Unabhängigkeit von Institutionen wie der Federal Reserve wird durch solche Aktionen weiter angeheizt.

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