HANNOVER / LONDON (IT BOLTWISE) – Continental hat den Verkauf seiner Contitech-Sparte OESL an die US-amerikanische Industrieholding Regent bekannt gegeben. Diese Transaktion, die mehr als 16.000 Mitarbeiter betrifft, ist Teil einer strategischen Neuausrichtung des Unternehmens, das sich stärker auf Industriekunden konzentrieren möchte. Der Verkauf steht noch unter dem Vorbehalt kartellrechtlicher Genehmigungen.

Continental, der deutsche Automobilzulieferer, hat kürzlich den Verkauf seiner Contitech-Sparte OESL an die US-amerikanische Industrieholding Regent angekündigt. Diese Entscheidung betrifft mehr als 16.000 Mitarbeiter und einen Jahresumsatz von rund 1,9 Milliarden Euro. Der genaue Kaufpreis bleibt vertraulich, und die Transaktion bedarf noch der Zustimmung durch die Kartellbehörden. Diese Maßnahme ist Teil einer umfassenderen Strategie von Continental, sich verstärkt auf Industriekunden zu fokussieren.
Philip Nelles, Vorstandsmitglied von Continental, erklärte, dass Contitech künftig als eigenständiger Spezialist für Materiallösungen mit einem starken Fokus auf die Industrie agieren wird. Mit dem Verkauf von OESL wird Contitech etwa 80 Prozent seines Umsatzes mit Industriekunden erzielen. Diese strategische Neuausrichtung soll Contitech in die Lage versetzen, sich besser auf die Bedürfnisse der Industrie zu konzentrieren und neue Marktchancen zu erschließen.
Die Reaktion der Finanzmärkte auf diese Ankündigung war positiv. Die Aktie von Continental stieg im XETRA-Handel um 1,15 Prozent auf 75,88 Euro. Die schweizerische Großbank UBS hat ihre Einstufung für Continental auf “Buy” mit einem Kursziel von 100 Euro beibehalten. Analysten gehen davon aus, dass die finanziellen Auswirkungen auf den Barmittelfluss begrenzt bleiben, während sich die Margen bei Contitech verbessern könnten.
Die Entscheidung, die Contitech-Sparte zu verkaufen, ist Teil eines größeren Trends in der Automobilindustrie, bei dem Unternehmen versuchen, sich auf ihre Kernkompetenzen zu konzentrieren und weniger profitable oder nicht strategische Geschäftsbereiche abzugeben. Diese Entwicklung könnte auch andere Unternehmen dazu veranlassen, ähnliche Schritte zu unternehmen, um ihre Marktposition zu stärken und sich auf wachstumsstarke Segmente zu konzentrieren.

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