BRÜSSEL / LONDON (IT BOLTWISE) – Die Europäische Union sieht sich mit einer wachsenden Flut illegaler Importe konfrontiert, die überwiegend aus China stammen. Ein aktueller Bericht der Europäischen Kommission zeigt, dass die Zahl der abgelehnten Produkte aus China im Jahr 2024 um fast 180 Prozent gestiegen ist. Diese Entwicklung wirft Fragen zur Wirksamkeit der Zollkontrollen und zur Einhaltung von Sicherheits- und Umweltstandards auf.

Die Europäische Union steht vor einer erheblichen Herausforderung, da die Zahl der illegalen Importe aus China drastisch zugenommen hat. Laut einem Bericht der Europäischen Kommission wurden im Jahr 2024 fast 48.139 Produkte aus China bei Zollkontrollen abgelehnt, was einem Anstieg von fast 180 Prozent im Vergleich zu 2022 entspricht. Diese Zahlen verdeutlichen die Notwendigkeit verstärkter Kontrollen und einer besseren Durchsetzung der EU-Vorschriften.
Besonders betroffen sind Produkte aus den Bereichen Gesundheit, Haushalt und Elektronik. Diese Kategorien stehen im Fokus der Zollbehörden, da sie häufig gegen Sicherheits- und Umweltstandards verstoßen. Die EU-Mitgliedsstaaten sind daher aufgefordert, ihre Kontrollen zu intensivieren, um die Einhaltung der Vorschriften sicherzustellen und die Verbraucher zu schützen.
Die Zollbehörden der EU-Mitgliedsstaaten führten im vergangenen Jahr fast 400.000 Kontrollen durch, darunter Dokumentenprüfungen, physische Inspektionen und Labortests. Trotz dieser Bemühungen wurden nur 0,0082 Prozent aller importierten Produkte tatsächlich überprüft. Dies zeigt, dass noch erheblicher Handlungsbedarf besteht, um die Effektivität der Kontrollen zu erhöhen und die Ablehnungspraxis zu vereinheitlichen.
Die EU-Kommission betont, dass die Mitgliedsstaaten ihre Anstrengungen verstärken müssen, um die Sicherheit der Verbraucher zu gewährleisten. Die unterschiedlichen Ablehnungspraktiken in den einzelnen Ländern erschweren eine einheitliche Durchsetzung der Standards. Eine stärkere Zusammenarbeit und der Austausch bewährter Verfahren könnten dazu beitragen, die Herausforderungen im Umgang mit illegalen Importen besser zu bewältigen.

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