LONDON (IT BOLTWISE) – Europas Anteil am globalen Venture-Capital-Markt sinkt auf 13 %, während der KI-Sektor weltweit boomt. Trotz einzelner Erfolge wie Helsing und DeepL fehlt es an Kapital für große Finanzierungsrunden und skalierbare Tech-Unternehmen. Die USA und China dominieren den Markt, während Europa Gefahr läuft, zum reinen Absatzmarkt zu werden.

Der europäische Startup-Markt steht vor erheblichen Herausforderungen, da der Anteil am globalen Venture-Capital-Volumen auf 13 % gesunken ist. Trotz bemerkenswerter Erfolge einzelner Unternehmen wie Helsing und DeepL fehlt es an ausreichendem Kapital für große Finanzierungsrunden. Dies führt zu einer gefährlichen Abwärtsspirale, die Europas Position im globalen Technologiewettbewerb bedroht.
Im zweiten Quartal 2025 flossen weltweit 91 Milliarden US-Dollar in Startups, wobei der KI-Sektor besonders im Fokus steht. Rund 45 % des investierten Kapitals gingen an KI-Startups. Ein bemerkenswertes Beispiel ist das Thinking Machines Lab, das in einer Seed-Runde zwei Milliarden US-Dollar sicherte. Diese Konzentration von Kapital auf wenige Unternehmen zeigt, wie selektiv der Markt geworden ist.
Die USA und China dominieren den KI-Markt, unterstützt durch staatliche Programme wie das 500-Milliarden-Dollar-Programm der US-Regierung zur Förderung der nationalen KI-Infrastruktur. Unternehmen wie Crusoe, das elf Milliarden US-Dollar für ein KI-Rechenzentrum in Texas sammelte, profitieren von dieser Unterstützung. Europa hingegen fehlt es oft an eigener Technologie und Infrastruktur, um im globalen Wettbewerb mitzuhalten.
Parallel dazu boomt der DefenseTech-Sektor, angetrieben durch die geopolitische Lage. Anduril, ein US-Startup für autonome Verteidigungssysteme, verdoppelte seine Bewertung auf 30 Milliarden US-Dollar. Europas wertvollstes Verteidigungs-Startup, Helsing AI, sammelte 600 Millionen Euro ein. Diese Entwicklungen verdeutlichen die Notwendigkeit für Europa, in strategische Technologien zu investieren, um nicht den Anschluss zu verlieren.

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