KENTUCKY / LONDON (IT BOLTWISE) – Die Entscheidung über die Gewerkschaftsbildung in einem EV-Batteriekomplex in Kentucky steht auf der Kippe. Umstrittene Stimmen könnten das knappe Ergebnis zugunsten der United Auto Workers beeinflussen, die bereits einen knappen Sieg verkündet haben. Die endgültige Entscheidung liegt nun bei der National Labor Relations Board.

Die Gewerkschaftswahl in einem neuen Elektrofahrzeug-Batteriekomplex in Kentucky hat zu einem spannenden Patt geführt. Die United Auto Workers (UAW) behaupten, einen knappen Sieg errungen zu haben, doch 41 umstrittene Stimmen könnten das Ergebnis noch ändern. Diese Stimmen, die von der UAW als “illegitim” bezeichnet werden, könnten das Zünglein an der Waage sein, da die National Labor Relations Board (NLRB) über deren Gültigkeit entscheiden muss.
Die Wahl fand kurz nach Produktionsbeginn in dem fast sechs Milliarden Dollar teuren Gemeinschaftsprojekt von Ford Motor Co. und dem südkoreanischen Partner SK On statt. Die Batterien aus dieser Anlage sollen die vollelektrischen Modelle Ford F-150 Lightning und E-Transit antreiben. Die UAW sieht in einem Sieg eine Chance, ihre Präsenz im Süden der USA auszubauen, wo Gewerkschaften traditionell schwächer sind.
Die Stimmenverteilung lag bei 526 für die Gewerkschaft und 515 dagegen, wobei die 41 umstrittenen Stimmen das Ergebnis beeinflussen könnten. Die UAW argumentiert, dass diese Stimmen von Personen stammen, die nicht zur ursprünglichen Gruppe der Gewerkschaftsunterstützer gehören und daher nicht gezählt werden sollten. Die NLRB wird nun prüfen, ob diese Stimmen berücksichtigt werden.
Der Gouverneur von Kentucky, Andy Beshear, bezeichnete das Batteriekomplex in Glendale als die größte wirtschaftliche Investition in der Geschichte des Bundesstaates. Die Wahlbeteiligung umfasste alle Vollzeit- und Teilzeitproduktions- sowie Wartungsarbeiter, die während der Gehaltsperiode Ende Juli im Werk beschäftigt waren. Die umstrittenen Stimmen könnten von Sicherheits- und Notfallpersonal stammen, deren Wahlberechtigung noch nicht endgültig geklärt ist.
Die UAW hat in der Vergangenheit Erfolge in ähnlichen Anlagen im Süden der USA erzielt, wie etwa in einem GM-Batteriewerk in Tennessee. Dennoch bleibt die Gewerkschaftsbildung in dieser Region eine Herausforderung. Die Entscheidung über die umstrittenen Stimmen könnte nicht nur das Ergebnis dieser Wahl, sondern auch die zukünftige Gewerkschaftslandschaft in der Region beeinflussen.

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