MOUNTAIN VIEW (IT BOLTWISE) – Zukünftig können Unternehmen auf Basis von Android Automotive eigene Anwendungen für Autos entwickeln. Den Anfang macht Polestar, die Schwestermarke von Volvo für elektrisch angetriebene Fahrzeuge.

Am 7. Mai beginnt die Entwicklerkonferenz Google I/O, doch die erste Neuheit lässt Google in einem Blogposting schon vorab vom Stapel. Erstmals wird es möglich, im Betriebssystem „Android Automotive“ extern entwickelten Programme direkt in Android Automotive zu integrieren.

Bisher wird bei Fahrzeugen in der Regel „Android Auto“ verwendet. Dieses System ergänzt die Systeme der Autohersteller, ersetzt sie aber nicht. Spezielle Applikationen für Android Auto gibt es nicht. Die Benutzer können lediglich Apps von ihren Mobilgeräten unter Android auf ihrem Car Entertainment unter Android Auto wiedergeben lassen.

Das wird zukünftig unter „Android Automotive“ anders. Denn dabei handelt es sich um ein vollwertiges Betriebssystem. Angekündigt wurde dessen Entwicklung erstmals auf der Google I/O 2017. Erstmal ausgeliefert wird Android Automotive voraussichtlich mit dem Polestar 2. Dieses Elektroauto mit futuristischem Design wird in China produziert und soll 2020 auf den Markt kommen. Die Multimediaeinheit dieses Autos wird vor allem in Hinsicht auf Mediawiedergabe erweitert. Darüber hinaus will Google bei Android Automotive neue Funktionen für die Kommunikation zwischen Autofahreren durch Anrufe oder Textnachrichten ermöglichen.

So soll Android Automotive im kommenden Polestar 2 aussehen.
So soll Android Automotive im kommenden Polestar 2 aussehen. (Bild: Google)




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