PEPEEKEO / LONDON (IT BOLTWISE) – Der Gründer des Social-Media-Startups IRL, Abraham Shafi, steht im Zentrum eines massiven Betrugsskandals. Ihm wird vorgeworfen, Investoren in die Irre geführt zu haben, um 170 Millionen US-Dollar zu sichern. Die Anklagepunkte umfassen Drahtbetrug, Wertpapierbetrug und Behinderung der Justiz.

Der Gründer und ehemalige CEO des Social-Media-Startups IRL, Abraham Shafi, sieht sich schweren Vorwürfen gegenüber. Laut der US-Justizbehörde soll er Investoren während der Finanzierungsrunde 2021 in die Irre geführt haben, um 170 Millionen US-Dollar zu sichern. Diese Vorwürfe umfassen Drahtbetrug, Wertpapierbetrug und Behinderung der Justiz.
Die Anklage besagt, dass Shafi Investoren fälschlicherweise mitteilte, das Unternehmen habe nur wenig für Werbung ausgegeben und die Nutzeranmeldungen seien organisch erfolgt. Tatsächlich wurden jedoch Millionen von Dollar für Anreiz-basierte Werbung ausgegeben, bei der Nutzer für das Herunterladen der App belohnt wurden.
Um diese Ausgaben zu verschleiern, soll Shafi Rechnungen über ein Drittunternehmen abgewickelt haben, sodass diese Kosten nicht in den Büchern von IRL auftauchten. Nach der Sicherung der Finanzierung wies er angeblich Mitarbeiter an, falsche Rechnungen zu erstellen, die die Werbekosten als Infrastrukturkosten ausweisen.
Als die US-Börsenaufsichtsbehörde SEC eine Untersuchung einleitete, soll Shafi Beweise auf seinem Telefon gelöscht und Mitarbeiter angewiesen haben, über seine Beteiligung zu lügen. IRL, das als Plattform zur Organisation sozialer Veranstaltungen beworben wurde, hatte prominente Unterstützer wie Peter Thiels Founders Fund und Floodgate.
Shafi drohen bei einer Verurteilung bis zu 20 Jahre Haft pro Anklagepunkt. Der Fall wird derzeit vom FBI untersucht, und die Entwicklungen könnten weitreichende Auswirkungen auf die Investitionsbereitschaft in der Social-Media-Branche haben.

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