BOSTON (IT BOLTWISE) – Das Team von Dadabots ein neuronales Netz darauf trainiert, Death Metal zu spielen. Das Ergebnis ist bei YouTube als Dauerstream zu hören. Auch die Beatles haben die Dadabots schon verarbeitet.

Die Death-Metal-Truppe Archspire ist mit ihren hektischen und düsteren Tönen schon im Original nichts für zarte Gemüter. In der Version von Dadabots wird das Lauschen für des Metals ungewohnte Hörer nochmals herausfordernder. Die Bostoner KI-Truppe Dadabots präsentiert hiermit einen der ersten Livestreams mit künstlich generierter Musik.

Laut Dadabots wurde das neuronale Netzwerk mit Musik von Archspire sowie den als Lernmuster generierten „SampleRNN“ trainiert. So soll das neuronale Netzwerk neue Musik produzieren und die ursprünglichen Musiker initieren. Auf Bandcamp lautet das Motto von Dadabots: „Wir schreiben Code für künstliche Künstler“. Auf der Bandcampseite stehen mehrere KI-Alben zum Streamen und zum Download zur Verfügung – darunter „Deep the Beatles!“ als stark verfremdete Reminiszenz an die Liverpooler Starkapelle.

Wer es etwas melodischer mag, kann sich seine Musik vom eigenen Smartphone produzieren lassen, zum Beispiel mit der App Amadeus Code. Die assistiert beim Komponieren und kann auch ganze Musikstücke erzeugen. Die Ausgabe beschränkt sich bei derartigen Tools allerdings auf einfache MIDI-Digitalklänge.

Die KI-gesteuerten Dadabots machen Musik für die Liebhaber herber Klänge.
Die KI-gesteuerten Dadabots machen Musik für die Liebhaber herber Klänge. (Bild: Dadabots)




Ergänzungen und Infos bitte an die Redaktion per eMail an de-info[at]it-boltwise.de
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