LONDON (IT BOLTWISE) – Ein kürzlich entdecktes Patent von 1988, das von Ripple CTO David Schwartz eingereicht wurde, sorgt für Aufsehen in der Kryptowelt. Es beschreibt ein verteiltes Verarbeitungssystem, das als Vorläufer moderner Blockchain-Technologien angesehen werden könnte. Diese Entdeckung gibt der XRP-Community neue Hoffnung und befeuert Spekulationen über die langfristige Vision von Ripple.

Die Welt der Kryptowährungen ist bekannt für ihre faszinierenden Geschichten und Theorien, die oft Jahrzehnte zurückreichen. Eine solche Geschichte hat kürzlich die Aufmerksamkeit der XRP-Community erregt: Ein Patent aus dem Jahr 1988, das von David J. Schwartz, dem heutigen Chief Technology Officer von Ripple, eingereicht wurde, scheint die Prinzipien moderner Blockchain-Technologien vorwegzunehmen. Diese Entdeckung hat die Debatte darüber neu entfacht, ob Ripple von Anfang an eine langfristige Vision verfolgte oder ob die Community lediglich Verbindungen herstellt, die nie beabsichtigt waren.
Der Fund, der auf Twitter viral ging, behauptete, die US-Regierung habe XRP bereits 1988 patentiert. Auch wenn dies technisch nicht korrekt ist, ist die Wahrheit fast ebenso faszinierend. Das Patent mit der Nummer 5,025,369, das am 18. Juni 1991 erteilt wurde, beschreibt ein “mehrstufiges verteiltes Verarbeitungssystem”, das Aufgaben effizient auf mehrere Maschinen verteilt. Diese Prinzipien sind heute das Rückgrat von Blockchain-Netzwerken.
Schwartz’ Patent beschreibt die Verteilung von Arbeitslasten über mehrere Computer, um Redundanz und Effizienz zu schaffen. Es ist, als hätte Schwartz den Bauplan für dezentrale Netzwerke skizziert, bevor die meisten Menschen überhaupt wussten, was das Internet ist. Auch wenn das Dokument XRP nicht erwähnt – Kryptowährungen waren 1988 noch Science-Fiction – fühlen sich XRP-Anhänger bestätigt. Ist es ein Zufall, dass derjenige, der verteilte Computersysteme vorantrieb, nun die Technologie hinter einem der umstrittensten Krypto-Projekte leitet?
Diese Entdeckung hat die Lieblingsnarrative der XRP-Community neu belebt: Ihr Token sei kein spekulatives Krypto-Asset, sondern Teil eines jahrzehntelangen Masterplans. Einige Anhänger holen den alten Schlachtruf hervor: “XRP ist eine ausgemachte Sache.” Wenn Schwartz in den 1980er Jahren verteilte Zahlungssysteme envisioned hat, ist Ripples Vision, das traditionelle Bankwesen zu ersetzen, vielleicht gar nicht so abwegig. Vielleicht war XRP von Anfang an “zum Sieg bestimmt”.
Natürlich garantieren Patente für verteilte Systeme keinen Erfolg im Krypto-Bereich. Doch in einem marktgetriebenen Narrativ trägt diese historische Verbindung Gewicht. Während sich die Nachrichten über das Patent verbreiten, beobachten XRP-Händler aufmerksam, ob dieser Hype die Preise bewegen könnte. Narrative-getriebene Rallyes können mächtig, aber kurzlebig sein. Für eine Community, die jahrelange regulatorische Unsicherheiten ertragen hat, fühlt sich jede positive Entwicklung bedeutend an.

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