SAN FRANCISCO / LONDON (IT BOLTWISE) – Ein neues Startup, das von führenden Wissenschaftlern gegründet wurde, plant die Kommerzialisierung von Trägheitsfusionstechnologie. Mit innovativen Ansätzen in der Lasertechnologie und der Massenproduktion von Brennstoffzielen zielt das Unternehmen darauf ab, die Erfolge des National Ignition Facility zu nutzen und die Energiegewinnung durch Fusion zu revolutionieren.

Die Gründung des Startups Inertia markiert einen bedeutenden Schritt in der Entwicklung der Trägheitsfusionstechnologie. Gegründet von Andrea Kritcher, Mike Dunne und Jeff Lawson, zielt das Unternehmen darauf ab, die Erfolge des National Ignition Facility (NIF) in der kontrollierten Fusion zu nutzen. Kritcher, die an dem bahnbrechenden Experiment zur Fusionserzündung im Jahr 2022 beteiligt war, bringt ihre Expertise in das neue Unternehmen ein, das sich auf die Entwicklung kostengünstiger Laser und Brennstoffziele konzentriert.
Inertia plant, die nächsten vier Jahre damit zu verbringen, seine Lasertechnologie und die Herstellungstechniken für Brennstoffziele zu verfeinern, bevor der Bau eines Demonstrationskraftwerks beginnt. Diese Strategie basiert auf der erfolgreichen Erzeugung von Energiegewinn durch laserinduzierte Trägheitsfusion, ein Meilenstein, der als bedeutender Fortschritt für die saubere Energiegewinnung gilt. Die Partnerschaft mit dem Lawrence Livermore National Laboratory (LLNL) ermöglicht es Inertia, auf fast 200 Patente zuzugreifen, die für die Fusionserzündung erforderlich sind.
Die Herausforderungen bei der Kommerzialisierung der Trägheitsfusion sind erheblich, insbesondere angesichts der Größe und Komplexität der derzeitigen Lasersysteme. Mike Dunne betont, dass die aktuellen Laser, wie der am LLNL, nicht für die Kommerzialisierung geeignet sind. Dennoch sieht er in der Kombination moderner Lasertechnologien mit den Ergebnissen der NIF-Experimente eine klare Möglichkeit, die Forschungsergebnisse in die Praxis umzusetzen.
Die Gründung von Inertia erfolgt in einem Umfeld, in dem das Interesse an verschiedenen Fusionsansätzen wächst. Die Erfolge der NIF haben gezeigt, dass kontrollierte Fusionserzündung möglich ist, was das Potenzial für eine nahezu unerschöpfliche Energiequelle eröffnet. Jeff Lawson, CEO von Inertia, sieht die Möglichkeit, die industrielle Basis auf die für die Trägheitsfusion erforderliche Größe zu skalieren, als entscheidenden Schritt zur Kommerzialisierung dieser Technologie.

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