MÜNCHEN/OSLO (IT BOLTWISE) – Norway Royal Salmon (NRS) verkauft jedes Jahr 70.000 Tonnen Lachs. In den nördlichsten Regionen Norwegens hat sich Norway Royal Salmon das Ziel gesetzt, die Sicherheit der eigenen Mitarbeiter zu erhöhen, die Betriebskosten nachhaltig zu senken und die Nachhaltigkeit der skandinavischen Aquakultur in den Vordergrund zu stellen. Um dies zu erreichen, hat sich das Unternehmen den Energie- und Automatisierungstechnikkonzern ABB aus Zürich und den US-amerikanischen Konzern Microsoft “ins Boot” geholt. Mit Künstlicher Intelligenz konnte das Unternehmen alle Ziele erreichen und konnte sich einen Wettbewerbsvorsprung erhaschen.

Die drei Firmen haben ein Pilotprojekt im Bereich Künstliche Intelligenz gestartet, in dem Lachs mit Hilfe von KI analysiert wird. So sollen hochwertige Lebensmittel umweltfreundlich hergestellt werden. ABB schreibt in seiner Pressemitteilung, dass das Projekt gezeigt habe, dass der Fischereibetrieb Norway Royal Salmon die Effizienz und Sicherheit seiner Mitarbeitenden erhöhen könne, da diese nun nicht mehr so häufig auf offener See arbeiten müssten. Auch wirke sich die neue Technologie auf die CO2-Bilanz aus, da nun weniger Aktivitäten erforderlich seien und eine bessere Haltung von Fischen ermöglicht werde.

ABB und Microsoft haben in gemeinsamer Arbeit eine Technologie für die visuelle Objekterkennung per Fernsteuerung implementiert. Mithilfe dieser implementierten Technologie ist es möglich, die Biomasse zu schätzen und den Fischbestand zu zählen. Norway Royal Salmon kann den Lachswachstum zielgerichtet überwachen und die Arbeitsbelastung der eigenen Mitarbeiter somit verringern. Gleichzeitig verschafft sich der Betrieb einen Wettbewerbsvorteil, da wichtige Daten aus der Lachszucht erfasst werden. Die Lachse werden mit Unterwasserkameras in ihren Fischbecken, die mehrere Kilometer von der Küste entfernt im offenen Meer treiben, gefilmt.

„ABB setzt sich voll und ganz für eine nachhaltige Zukunft ein. Hier nutzen wir Künstliche Intelligenz, um die Aquakultur zu revolutionieren und dieses Versprechen einzulösen“, so Guido Jouret, Chief Digital Officer des Unternehmens ABB. „ABB Ability überwacht die Gesundheit und Entwicklung von Fischen, senkt die Umweltbelastung auf ein Minimum und verringert die Betriebskosten. Auf diese Weise verhelfen wir NRS zu einer höheren Wettbewerbsfähigkeit.“ Die Technologie basiert auf der Cloud von Microsoft Azure und auf ABB Ability, eine Lösung, die Geräte, Edge und Cloud umfasst.

„Alle Projektbeteiligten haben sich konsequent für eine nachhaltige Welternährung stark gemacht. Nur dank der Innovationen und Lösungen, welche die technischen Teams gemeinsam mit dem Kunden entwickeln, können wir maximale Vorteile erzielen“, sagt Christian Bucher, Global AI Specialist bei Microsoft.

Kooperation mit ABB und Microsoft: Künstliche Intelligenz in der Fischerei (Foto: ABB)
Kooperation mit ABB und Microsoft: Künstliche Intelligenz in der Fischerei (Foto: ABB)




Ergänzungen und Infos bitte an die Redaktion per eMail an de-info[at]it-boltwise.de
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