SAN FRANCISCO / LONDON (IT BOLTWISE) – Die XRP-Community steht erneut im Fokus der Kritik. Der bekannte Krypto-Detektiv ZachXBT wirft Ripple vor, sich aus der Verantwortung zu ziehen und die Unterstützung für öffentliche Güter zu reduzieren. Dies lasse Investoren in einem ohnehin unsicheren Markt ohne ausreichende Schutzmaßnahmen zurück.

Die Kryptowährung XRP und das dahinterstehende Unternehmen Ripple stehen erneut im Zentrum der Kritik. Der bekannte Krypto-Detektiv ZachXBT hat sich kritisch zur Unterstützung der XRP-Community durch Ripple geäußert. Er bemängelt, dass Ripple keine ausreichenden Initiativen mehr finanziert, die den Nutzern wertvolle Orientierung bieten könnten. Dies sei besonders problematisch in einem Markt, der ohnehin von Betrügern überschwemmt wird und in dem regulatorische Leitplanken fehlen.
ZachXBT empfiehlt den Opfern von XRP-Betrügereien, einen IC3-Bericht zu erstellen und gestohlene Gelder über Börsen nachzuverfolgen, da Ripple selbst nicht in der Lage sei, seiner Community zu helfen. Er betont, dass die Verwaltung von Vermögenswerten über Selbstverwahrung für die meisten Menschen nicht einfach sei und ein tieferes Verständnis von Betrugsrisiken und Branchengefahren erfordere.
Diese Kritik ist nicht neu. Der Krypto-Forscher Justin Bons hat wiederholt Ripples Kontrolle über die Unique Node List (UNL) kritisiert, die seiner Meinung nach den Einfluss der Validatoren zentralisiert. Zudem hebt Bons die fehlenden Anreize für Validatoren und die stark vorab geschürfte Struktur von XRP hervor, bei der 99,8 % des Angebots bereits bei der Einführung zugeteilt wurden, was Insidern eine unverhältnismäßige Kontrolle verleiht.
Analyst Rajat Soni teilt ähnliche Bedenken und warnt, dass Ripples Besitz von fast der Hälfte des gesamten Angebots rote Flaggen in Bezug auf Preismanipulationen aufwirft. Trotz dieser Kritik ist der Token im vergangenen Jahr um mehr als 420 % gestiegen, was ihn zu einer der Top-Kryptowährungen macht, die man 2025 kaufen sollte.
In einem weiteren Vorfall hat ZachXBT kürzlich einen XRP-Transfer im Wert von 175 Millionen US-Dollar durch Ripple-Mitbegründer Chris Larsen markiert. Der Verkauf, der kurz nach einem Preishoch stattfand, führte zu Spekulationen über Insider-Verkäufe. Trotz des Transfers kontrolliert Larsen immer noch rund 2,81 Milliarden XRP.

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