MÜNCHEN / LONDON (IT BOLTWISE) – Fünf neue KI-News aus den vergangenen Tagen in einer schnellen Übersicht als KI-News-Espresso. Künstliche Intelligenz in der Notaufnahme, KI bei Lebensmitteln, gegen Kinderpornos und rassistische Roboter.

Investitionen deutscher Unternehmen in Künstliche Intelligenz sind „ernüchternd“ – Ob bei der Vorauswahl von Bewerbern oder der Prognose von Geschäftszahlen, der vorausschauenden Wartung oder selbstfahrenden Autos: Künstliche Intelligenz (KI) hat großes Potenzial. Auch viele deutsche Unternehmen sehen darin eine Zukunftstechnologie – trotzdem beschäftigt sich laut einer Umfrage des IT-Verbands Bitkom bislang nur eine Minderheit damit. [Link]

Rassistische Roboter: Warum künstliche Intelligenz manchmal ganz schön dumm ist – Vergangene Woche wurde bekannt, dass Microsoft einer Großzahl der Redakteure seiner Nachrichtenseite msn.com gekündigt hat, um diese durch eine Künstliche Intelligenz zu ersetzen, die fortan qua Algorithmus Artikel aus anderen Medienhäusern zusammenstellt. [Link]

Künstliche Intelligenz rettet Lebensmittel – Die Verschwendung von Lebensmitteln mit Hilfe künstlicher Intelligenz eindämmen: Das ist eines der Ziele des Forschungsprojektes „Fresh Analytics“, in dessen Rahmen fünf Verbundpartner eine Verbraucher-App entwickeln. [Link]

Künstliche Intelligenz gegen Kinderpornos: Neue Software soll Beamte entlasten – Das Landeskriminalamt (LKA) Niedersachsen gab am heutigen Mittwoch den Startschuss für die bundesweite Verteilung der durch LKA-IT-Experten entwickelten Software zur Bekämpfung von Kinderpornografie. Die seit Anfang des Jahres in Niedersachsen eingesetzte Software (regionalHeute.de berichtete) wird im Rahmen des Programms “Polizei 2020” Polizeibehörden aus Bund und Ländern zur Verfügung gestellt. Das teilt das LKA in einer Pressemitteilung mit. [Link]

Notaufnahme: Künstliche Intelligenz soll Herzinfarkt-Diagnose verbessern – Wenn Patienten mit einem Engegefühl in der Brust ins Krankenhaus kommen, ist es überlebenswichtig, so schnell wie möglich festzustellen, ob ein Herzinfarkt vorliegt oder nicht. Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) haben durch die Kombination von künstlicher Intelligenz und RNA-Molekülen eine Methode entwickelt, mit der eine Vorstufe des Herzinfarkts, die instabile Angina pectoris, zukünftig früher und sicherer erkannt werden könnte. [Link]

Künstliche Intelligenz und deutsche Firmen, KI bei Lebensmitteln, gegen Kinderpornos und rassistische Roboter (Foto: pixabay)
Künstliche Intelligenz und deutsche Firmen, KI bei Lebensmitteln, gegen Kinderpornos und rassistische Roboter (Foto: pixabay)




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