STUTTGART / TOKIO / LONDON (IT BOLTWISE) – Mercedes-Benz hat seine Beteiligung an Nissan vollständig verkauft, was zu einem signifikanten Kursrückgang der Nissan-Aktie führte. Der japanische Automobilhersteller steht vor großen Herausforderungen, da er mit Sanierungsmaßnahmen und Absatzproblemen kämpft. Die Entscheidung von Mercedes, sich zurückzuziehen, könnte weitreichende Folgen für die strategischen Partnerschaften im Automobilsektor haben.

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Der Rückzug von Mercedes-Benz aus seiner Beteiligung an Nissan markiert einen bedeutenden Wendepunkt in der Automobilindustrie. Die Entscheidung, die 3,8-prozentige Beteiligung zu verkaufen, führte zu einem dramatischen Kursverfall der Nissan-Aktie um 6,3 Prozent. Diese Entwicklung kommt zu einem kritischen Zeitpunkt für Nissan, das mit erheblichen internen Herausforderungen konfrontiert ist.

Unter der Führung von Vorstandschef Ivan Espinosa, der erst seit April im Amt ist, versucht Nissan, den Konzern durch ein rigoroses Sanierungsprogramm zu stabilisieren. Geplant sind umfassende Kostensenkungen in Höhe von 500 Milliarden Yen, die unter anderem den Abbau von 20.000 Arbeitsplätzen und die Schließung von Produktionsstätten umfassen. Diese Maßnahmen sollen den negativen Free Cash Flow von 390,5 Milliarden Yen im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres ausgleichen.

Die Probleme auf den globalen Absatzmärkten verschärfen die Lage zusätzlich. Nissan fiel im ersten Halbjahr erstmals seit 2004 aus den Top Ten der weltgrößten Automobilhersteller. Der Marktwert des Unternehmens ist auf unter 10 Milliarden Dollar gesunken, und die Aktie hat seit Jahresbeginn 28 Prozent an Wert verloren. Diese Entwicklungen werfen Fragen zur Zukunftsfähigkeit des Unternehmens auf.

Strategische Partnerschaften, die einst als Stabilitätsanker galten, haben sich als weniger belastbar erwiesen. Gespräche über eine Fusion mit Honda scheiterten, da die Rivalen aus Tokio auf eine Mehrheitsbeteiligung bestanden. Auch Renault, der größte Anteilseigner von Nissan mit 36 Prozent, erwägt einen Teilverkauf seiner Anteile. Diese Unsicherheiten werden durch das Interesse von Foxconn an der Auftragsfertigung von E-Autos weiter verstärkt.

Die Allianz zwischen Nissan und Mercedes, die 2010 unter der Führung von Carlos Ghosn nach der Finanzkrise initiiert wurde, hat an Bedeutung verloren. Bereits 2021 hatte Nissan ein 1,5-Prozent-Paket an Mercedes verkauft. Der vollständige Ausstieg von Mercedes wird als ‘Portfoliobereinigung’ bezeichnet, könnte jedoch weitreichende Auswirkungen auf die strategische Ausrichtung beider Unternehmen haben.

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Mercedes zieht sich aus Nissan zurück: Auswirkungen auf den Automarkt
Mercedes zieht sich aus Nissan zurück: Auswirkungen auf den Automarkt (Foto: DALL-E, IT BOLTWISE)



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