MÜNCHEN / LONDON (IT BOLTWISE) – Eine Sicherheitslücke bei PayPal führte zur vorübergehenden Einstellung von Lastschriften in Milliardenhöhe. Banken in Europa, insbesondere in Deutschland, reagierten auf unberechtigte Abbuchungen, die durch einen Ausfall des PayPal-Sicherheitssystems ermöglicht wurden.

In den vergangenen Tagen geriet PayPal in die Schlagzeilen, als eine Sicherheitslücke zu erheblichen Störungen im Zahlungsverkehr führte. Banken in Europa, insbesondere in Deutschland, stoppten Lastschriften in Milliardenhöhe, nachdem unberechtigte Abbuchungen von PayPal-Konten gemeldet wurden. Diese Vorfälle hatten weitreichende Auswirkungen auf Händler, die auf legitime Zahlungen warteten.
Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband bestätigte, dass es zu unberechtigten Lastschriften gekommen sei, die den Zahlungsverkehr in ganz Europa beeinträchtigten. Besonders betroffen waren Kunden der Sparkassen-Finanzgruppe, die für einige Stunden mit Verzögerungen im Zahlungsverkehr konfrontiert waren. Verbraucherschützer raten PayPal-Nutzern, ihre Konten auf unberechtigte Abbuchungen zu überprüfen.
Die Ursache der Vorfälle lag in einem Ausfall des PayPal-Sicherheitssystems, das normalerweise betrügerische Lastschriften erkennen und blockieren soll. Laut Informationen der Süddeutschen Zeitung war das System Ende der vergangenen Woche weitgehend ausgefallen, was dazu führte, dass PayPal ungeprüft Lastschriften bei Banken einreichte. PayPal hat inzwischen bestätigt, dass das Problem behoben wurde und der Zahlungsverkehr wieder normal läuft.
Die Aufsichtsbehörden wurden über die Vorfälle informiert. Da PayPal seinen Europasitz in Luxemburg hat, sind die luxemburgischen Behörden für die Überwachung zuständig. Trotz der schnellen Behebung des Problems verlor die PayPal-Aktie im NASDAQ-Handel 0,76 Prozent und schloss bei 69,65 US-Dollar. Diese Ereignisse werfen Fragen zur Sicherheit und Zuverlässigkeit von Online-Zahlungsdiensten auf, die in der heutigen digitalen Wirtschaft eine zentrale Rolle spielen.

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