HELSINKI / LONDON (IT BOLTWISE) – Die Qt Group aus Finnland hat eine neue Version ihres Software-Frameworks vorgestellt, die nach dem FACE-Standard zertifiziert ist. Diese Entwicklung vereinfacht die Erstellung von Benutzeroberflächen für Verteidigungssysteme erheblich und ermöglicht eine schnellere und kostengünstigere Integration in komplexe Systeme.

Die finnische Qt Group hat kürzlich eine bedeutende Weiterentwicklung ihres Software-Frameworks vorgestellt, das nun nach dem FACE-Standard zertifiziert ist. Dieser Standard ist speziell darauf ausgelegt, die Kompatibilität und Wiederverwendbarkeit von Software in Verteidigungssystemen zu gewährleisten. Durch die Zertifizierung können Entwickler Softwarekomponenten für Systeme wie Panzer, Drohnen oder Flugzeuge effizienter und kostengünstiger entwickeln.
Der FACE-Standard, entwickelt für die Verteidigungsindustrie, zielt darauf ab, Software auf verschiedenen Geräten einsetzbar zu machen. Mit der neuen Version des Qt-Frameworks können Entwickler Programme erstellen, die sich nahtlos in komplexe Verteidigungssysteme integrieren lassen. Dies umfasst Anwendungen von gepanzerten Fahrzeugen bis hin zu Luftüberwachungssensoren.
Ein wesentlicher Vorteil des neuen Frameworks ist die Abstraktion komplizierter, niedriger Systemfunktionen, was die Entwicklungsarbeit erheblich erleichtert. Unternehmen können dadurch schnell anspruchsvolle Software für Bildschirme und Steuerungen entwickeln, ohne dass sicherheitskritische Zertifikate erforderlich sind. Das Paket enthält sowohl den Quellcode als auch ein Beispielprojekt, das die Erstellung einer eigenen Benutzeroberfläche mit Qt demonstriert.
Juhapekka Niemi, Senior Vice President der Qt Group, betont die Vorteile der FACE-Konformität: „Wir können jetzt leistungsstarke, optisch ansprechende Benutzeroberflächen für Verteidigungssysteme liefern, ohne dass alles von Grund auf neu programmiert werden muss. Das spart Zeit und Kosten und ermöglicht gleichzeitig komplexere Funktionen.“
Das Qt Framework wird bereits in vielen Verteidigungsanwendungen genutzt, darunter Radar-, Infrarot- und Kamerasensoren, Drohnensteuerung und elektronische Kriegsführung. Ben Minichino, Business Development Director Aerospace and Defense bei Qt Group, erklärt: „Qt erlaubt es uns, moderne und flexible UIs zu entwickeln, die mehrere Systeme gleichzeitig steuern und darstellen können.“
Die Qt Group unterstützt weltweit über 1,5 Millionen Entwickler und bietet Lösungen für den gesamten Softwareentwicklungsprozess, von der Gestaltung der Benutzeroberflächen bis zur fertigen Anwendung. Im Jahr 2024 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 209,1 Millionen Euro und beschäftigt rund 900 Mitarbeiter.

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