WIESBADEN / LONDON (IT BOLTWISE) – Die Reallöhne in Deutschland sind im zweiten Quartal dieses Jahres erneut gestiegen, was auf eine Erholung der Kaufkraft hindeutet. Trotz der anhaltenden Inflation, die durch den Krieg in der Ukraine verschärft wurde, konnten die Löhne um 4,1 Prozent zulegen, während die Verbraucherpreise langsamer stiegen. Diese Entwicklung gleicht die Verluste der vergangenen Jahre zunehmend aus.

Die jüngsten Daten des Statistischen Bundesamts zeigen, dass die Reallöhne in Deutschland im zweiten Quartal dieses Jahres um 1,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen sind. Diese positive Entwicklung ist ein Zeichen dafür, dass die Arbeitnehmer in Deutschland ihre Kaufkraft trotz der anhaltenden Inflation, die durch den Krieg in der Ukraine und die damit verbundenen Energiepreissteigerungen ausgelöst wurde, langsam zurückgewinnen.
Seit zwei Jahren verzeichnen die Löhne in Deutschland einen stärkeren Anstieg als die Verbraucherpreise, was zu einer schrittweisen Erholung der Kaufkraft führt. Diese Entwicklung ist besonders bemerkenswert, da die Inflation in den Jahren 2022 und 2023 die Reallöhne stark belastet hatte. Die aktuellen Zahlen zeigen, dass die Löhne um 4,1 Prozent gestiegen sind, während die Verbraucherpreise langsamer zulegten.
Allerdings weist die gewerkschaftliche Böckler-Stiftung darauf hin, dass die Lohnverluste der vergangenen Jahre noch nicht vollständig aufgeholt sind. Laut dem Mindestlohnexperten Malte Lübker liegen die inflationsbereinigten Löhne auch im zweiten Quartal 2025 noch unter dem Niveau von 2019. Dies verdeutlicht die Herausforderungen, denen sich die Beschäftigten in Deutschland weiterhin stellen müssen.
Besonders stark stiegen die Nominallöhne in den Bereichen Finanz- und Versicherungsdienstleistungen sowie in den freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen. Hier wurden Zuwächse von jeweils 7,6 Prozent verzeichnet. Auch in den unteren Lohngruppen profitierten die Arbeitnehmer überdurchschnittlich von den Lohnsteigerungen. Im Gegensatz dazu sanken die Nominallöhne in der Energieversorgung um 0,2 Prozent, was die unterschiedlichen Entwicklungen in den einzelnen Branchen unterstreicht.

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