DÜSSELDORF / LONDON (IT BOLTWISE) – Der Rüstungskonzern Rheinmetall prüft derzeit den Einstieg in den Marineschiffbau und führt Gespräche mit der Bremer Lürssen-Gruppe. Besonders interessiert ist Rheinmetall am militärischen Schiffbau, insbesondere an der Expertise von Lürssen im Bereich der Korvetten. Diese Schiffsklasse gewinnt zunehmend an Bedeutung für die Bundeswehr und ihre Partner, da sie flexibel und schnell einsetzbar ist.

Der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall zeigt Interesse am Marineschiffbau und führt Gespräche mit der Lürssen-Gruppe aus Bremen. Insidern zufolge liegt der Fokus von Rheinmetall auf dem militärischen Schiffbau, insbesondere auf der Expertise von Lürssen im Bereich der Korvetten. Diese Schiffsklasse wird in den kommenden Jahren für die Bundeswehr und ihre internationalen Partner immer wichtiger, da sie durch ihre Flexibilität und schnelle Einsatzbereitschaft überzeugt.
Bereits in der Vergangenheit hatte Rheinmetall Interesse an einem Einstieg in den Marineschiffbau gezeigt und Gespräche mit Thyssen-Krupp Marine Systems geführt. Diese Verhandlungen wurden jedoch abgebrochen. Nun könnte der Einstieg über Lürssen eine neue Möglichkeit bieten, da der Familienkonzern über umfangreiche Erfahrungen im Bau von Korvetten verfügt, obwohl er keine großen Fregatten baut.
Die Korvetten, die im Fokus von Rheinmetall stehen, sind relativ klein, aber äußerst vielseitig einsetzbar. Sie bieten der Bundeswehr die Möglichkeit, schnell auf Bedrohungen zu reagieren und sind daher ein strategisch wichtiger Bestandteil der maritimen Verteidigung. Der Bedarf an solchen Schiffen wird in den kommenden Jahren voraussichtlich weiter steigen, was den Einstieg von Rheinmetall in diesen Bereich besonders attraktiv macht.
Ein Abschluss der Gespräche zwischen Rheinmetall und Lürssen ist laut Insidern noch nicht in Sicht. Dennoch zeigt sich der Konzernchef Armin Papperger optimistisch, dass eine Zusammenarbeit im Marineschiffbau zustande kommen könnte. Die Expertise von Lürssen im Bau von Korvetten könnte Rheinmetall helfen, seine Position im Bereich der militärischen Schiffstechnik zu stärken und neue Märkte zu erschließen.

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